23.03.2017, 12:52 Uhr

KFV: Das war das erste Jahr unter Präsident Klaus Mitterdorfer

Sportdirektor Günther Gorenzel-Simonitsch, Präsident Klaus MItterdorfer und Geschäftsführer Richard Watzke

Am 11. März 2016 wurde Klaus Mitterdorfer von den 185 Kärntner Fußballvereinen zum Präsidenten des Kärntner Fußballverbandes gewählt. Er gibt einen Rückblick auf das vergangene Jahr.

KLAGENFURT (stp). Im Rahmen einer Pressekonferenz ließ der Präsident des Kärntner Fußballverbandes (KFV), Klaus Mitterdorfer, sein erstes Jahr im Amt Revue passieren. Themen waren unter anderem Breiten- und Spitzenfußball in Kärnten und Osttirol, sowie die Zusammenarbeit mit den einzelnen Vereinen und die Verbesserung der Servicequalität. "Es ist keine Selbstverständlichkeit, was unsere Funktionäre ehrenamtlich bei ihren Vereinen leisten. Dafür bin ich sehr dankbar", so Mitterdorfer.

Aktion "Soccer2Kids" ist erfolgreich

Im Zuge der Stärkung von Fußball als Breitensport nannte der Präsident vor allem die Aktion "Soccer2Kids" als gutes Beispiel. "Ziel der Sache ist es, die Kinder in den Schulen vom Sport zu begeistern", so Mitterdorfer. In insgesamt 21 Volksschulen waren die Vertreter des KFV bereits vor Ort, in 10 davon ist das Projekt bereits abgeschlossen. "Wir haben bisher nur durch diese Aktion etwa 150 bis 200 Schüler zu Vereinen gebracht", bestätigt der KFV-Präsident.

300 Asylwerber bei Vereinen untergekommen

Auch Asylwerber habe man verstärkt in die Kärntner Vereine integrieren können. Etwa 300 Flüchtlinge sind im Laufe des letzten Jahres bei Vereinen gelandet, wovon bereits 180 im Meisterschaftsbetrieb in den verschiedensten Altersklassen spielen. Für die Zukunft sei auch eine Art Turnier geplant, in dem die einzelnen Bezirke gegeneinander antreten sollen.

Im Nachwuchsbereich werden in den nächsten beiden Meisterschafts-Saisonen zudem Strukturmaßnahmen für den Nachwuchs in Kraft treten. Durch diese soll eine bestimmte Anzahl an Nachwuchsspielern in den Kampfmannschaften bzw. eine bestimmte Anzahl an Nachwuchsmannschaften im Verein festgelegt werden.

Einheitliche Philosophie in den LAZ's

"Ohne Breite gibt es keine Spitze", brachte es KFV-Sportdirektor Günther Gorenzel auf den Punkt und weiter: "Wir müssen die Qualität der Ausbildung im Nachwuchsbereich steigern, jedoch damit die Kinder nicht überfordern." An allen LAZ-Standorten von Lienz bis Wolfsberg sei im Vorjahr eine einheitliche Spielphilosophie eingeführt worden. Zudem habe man die Auswahl der Jugendspieler verändert. "Anstatt vier Auswahlkriterien gibt es jetzt 10, wir gehen damit stärker ins Detail", erklärt Gorenzel.

Neu: Elite-Jugendliga

In einer neu eingeführten Elite-Jugendliga sollen zudem die besten Mannschaften aus den Altersklassen U13, U15 und U17+4 gegeneinander antreten. So sollen die wirklich besten Nachwuchsteam außerhalb der regulären Meisterschaft die Chance bekommen, sich mit den besten zu messen. Die Auswahl der Jugendteams liegt bei den jeweiligen Vereinen, die ihre Mannschaften selbst dafür anmelden können.

Maßnahmen zur Servicequalität

Um die Kommunikation mit den einzelnen Vereinen zu intensivieren und verschiedene Problemfelder frühzeitig zu erkennen, sowie die Servicequalität für die Vereine zu verbessern wurden verschiedene Maßnahmen gesetzt.

  • Einführung von Skype-Telefonaten bei STRAFA-Sitzungen (Erspart Trainern und Funktionären weite Wege
  • Wirtschaftsbeirat soll Vereine bei der Sponsorensuche unterstützen
  • Kindertrainerkurse werden auch an Wochenenden und Feiertagen abgehalten
  • Sprechtage in den Bezirken
  • Längere Öffnungszeiten in der KFV-Geschäftsstelle
  • Facebook-Auftritt


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