22.10.2014, 09:06 Uhr

Zwei Kapitäne, zwei Ziele: Meistertitel & Klassenerhalt!

Während Riedl (l.) mit SAK von hinten weg will, lacht Austrias Miesenböck von der Spitze (Foto: Kuess/D. Wiedergut/KK)

Austria-Klagenfurt-Kicker Fabian Miesenböck und SAK-Kicker Tommy Riedl sprechen über die Lage ihrer Regionalliga-Klubs.

CLAUDIO TREVISAN

KLAGENFURT. Der eine ganz oben, der andere ganz unten: Die Austria Klagenfurt scheint in der Regionalliga Mitte unaufhaltbar, steht nach zwölf gespielten Runden ungeschlagen an der Tabellenspitze. Der SAK hingegen macht Sorgen, fungiert sieglos als Schlusslicht. Die Kapitäne Fabian Miesenböck (Austria) und Thomas Riedl (SAK) stehen Rede und Antwort.

Fabian, wird die Austria Klagenfurt Meister?
FABIAN MIESENBÖCK: Natürlich will jeder von uns den Titel holen, aber es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, darüber zu sprechen. Fakt ist: So gut, wie wir heuer drauf sind, waren wir noch nie. Jetzt wollen wir einmal als Erstplatzierter in die Winterpause gehen.

Das Erfolgsgeheimnis?
MIESENBÖCK: So richtig weiß es keiner. Aber das Tolle ist: Es gibt trotz der vielen Neuen keine Gruppenbildungen. Wird sind eine Einheit, die auch noch kicken kann. Und: Manny Bender ist der beste Coach, den ich je hatte – er vermittelt die perfekte Mischung aus Fachkenntnis & Spaß.

Dieser kommt beim SAK zu kurz: Tommy, wie groß sind die Abstiegssorgen?
THOMAS RIEDL: Ganz ehrlich: Der SAK in der Landesliga? Das passt nicht! Erfahrungsgemäß waren die Herbst-Saisonen des SAK schlecht, im Frühjahr meist besser. Und die anderen punkten ja auch nicht.

Was muss sich ändern?
RIEDL: Die Arrivierten, dazu gehöre auch ich, haben bis dato unter ihrem Niveau gespielt. Da muss mehr kommen. Hinzu hatten wir viele Verletzte. Jetzt ist ja Joe Isopp zurück und es wäre es toll, wenn wir noch nachrüsten. Die Individual-Einheiten mit Peter Hrstic werden auch bald fruchten.

Wie interpretiert ihr eure Rolle als Captain?
MIESENBÖCK: Für mich ist es eine Ehre, mit 21 Jahren Christian Prawda als Kapitän ersetzen zu dürfen. Ich will der Rolle gerecht werden und so meinen Teil zum Erfolg beitragen.
RIEDL: Ich sehe mich in der Pflicht, mich vor das Team zu stellen. Zuerst muss ich meine Leistungen verbessern und dann die Jungs mitziehen.

Wo steht die Austria/der SAK am Saisonende?
MIESENBÖCK: Es wäre ein Traum, mit meinem Heimatverein aufzusteigen. Die Perspektiven in einer Profi-Liga sind viel größer.
RIEDL: Auf einem Nicht-Abstiegs-Platz – das versichere ich jedem SAK-Fan.
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