11.10.2017, 13:00 Uhr

Südpark feiert Jubiläum! Jetzt plant man den EKZ-Ausbau

Der Südpark wird heuer 20 Jahre alt. Für die Zukunft gibt es bereits Überlegungen, sich flächenmäßig zu vergrößern

Der Südpark feiert sein 20-Jahr-Jubiläum. Center Manager Heinz Achatz will EKZ vergrößern.

KLAGENFURT (stp). Das erste Einkaufszentrum Kärntens – der Südpark – wird 20 Jahre alt. Am Areal der ehemaligen Lederfabrik der Firma Knoch im Süden Klagenfurts entstand unter Anton Pletzer 1997 der Südpark und wurde ein Jahr später eröffnet. Auch heute ist das EKZ noch im Eigentum der Familie Pletzer, wo mittlerweile Sohn Manfred Pletzer übernommen hat.

Südpark im Laufe der Zeit

Damit im Südpark alles reibungslos abläuft, ist Center Manager Heinz Achatz seit 15 Jahren für die Mieter und Kunden zuständig. "Im Laufe der Jahre hat sich natürlich viel verändert – sowohl auf Seiten der Kunden, aber auch bei den Geschäften", erzählt Achatz. "Das Kaufverhalten hat sich insofern geändert, dass sich die Kunden meistens im Vorhinein übers Internet informieren. Was auch anders ist als noch vor 20 Jahren sind die Arbeitszeiten der Leute. Früher war es üblich am Wochenende frei zu haben und einkaufen zu gehen. Heute ist die Frequenz auch unter der Woche stark."

Gut entwickelt habe sich auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr, die es zu Beginn überhaupt nicht gab. Was allerdings seit der Eröffnung besteht, ist das dauerhafte Parken zum Nulltarif. "Wir wollen den Kunden keinen Zeitdruck machen. Sie sollen sich bei uns in allen Belangen wohlfühlen", so Achatz. Besonders Familien mit Kindern seien die Hauptzielgruppe des Südparks.

"EKZ muss wachsen"

Neben großen, internationalen "Ankerfirmen" sei vor allem die Nähe zur unmittelbaren Privatwirtschaft immer schon ein Hauptaugenmerk des Südparks gewesen, erklärt Achatz: "Private Kaufleute aus den Kärntner Innenstädten haben bei uns eine Filiale aufgemacht. Wir sind auch immer offen für junge Unternehmen bzw. Start-ups."

Als Center Manager ist Achatz stets bemüht, den Südpark für alle Zielgruppen möglichst attraktiv zu gestalten und mit der Zeit zu gehen. Einzig die Außenfassade gleicht noch dem ursprünglichen Einkaufszentrum von vor 20 Jahren.
"In meiner Freizeit reise ich sehr gerne und gehe auch oft shoppen. Letzteres natürlich auch, um mir in fremden Städten andere Konzepte anzusehen und mir Ideen zu holen", schildert Achatz, dass sein Job auch in seinem Privatleben immer mit dabei ist.

Für die Zukunft hat Achatz klare Pläne: "Wir wollen und müssen in den nächsten Jahren wachsen – ob wir wollen oder nicht. Die Großkonzerne treiben uns dazu." Für den Südpark gibt es bereits Überlegungen zu einer flächenmäßigen Vergrößerung in den kommenden Jahren, bestätigt der Center Manager: "Die Kundenzufriedenheit soll noch mehr im Vordergrund stehen. Das Parken bleibt definitiv gratis."
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