Urteil
20 Monate für diebische Putzfrau

Die Angeklagte muss sich für 27 Monate auf gesiebte Luft einstellen.
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  • Die Angeklagte muss sich für 27 Monate auf gesiebte Luft einstellen.
  • Foto: Michael Rath
  • hochgeladen von Angelika Grabler

KLOSTERNEUBURG/KORNEUBURG (mr). Fleißig wird sie wohl gewesen sein, die 51-jährige gebürtige Serbin, sonst würde sie kaum eine Wohnung in Klosterneuburg ihr Eigen nennen.
Der Fleiß beschränkte sich aber nicht nur auf Reinigungsarbeiten, die zwischenzeitig österreichische Staatsbürgerin klaute in zehn Haushalten im Raum Klosterneuburg eine Menge von Wertgegenständen. Wertvolle Armbanduhren, Goldketten, Münzen, Ringe, Perlen- und andere Halsketten sowie Armreifen verschwanden aus den Schmuckschatullen der betroffenen Hausfrauen.

Verkaufsangebote im Internet

Ein Opfer traute ihren Augen nicht, als sie ihren vermissten Schmuck am Hals der Tochter ihrer Putzfrau erblickte, die gleichsam als Schmuckmodel die Pretiosen im Internet zum Kauf anbot.
Es folgte eine Durchsuchung der Eigentumswohnung der Angeklagten, die nicht nur weiteren gestohlenen Schmuck, sondern auch Verkaufs- und Verpfändungsbelege zum Vorschein brachte.
Lichtbildveröffentlichungen in den Medien führten zu weiteren Opfern der Diebin.
Der Senat verurteilte die Angeklagte zu 20 Monaten Freiheitsstrafe bei gleichzeitigem Widerruf einer bedingt ausgesprochen 7-monatigen Vorstrafe. Das Urteil ist rechtskräftig!

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