Dukes kassieren erste Heimniederlage im Helios Alpe Adria Cup

Symbolfoto: Die Dukes mussten die erste Niederlage im Alpe Adria Cup einstecken.
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  • hochgeladen von Marion Pertschy

KLOSTERNEUBURG (pa). „Wir haben brav gekämpft, letztlich haben wir das Spiel im Schlussviertel verloren. Insgesamt haben wir einfach zuviele Turnover produziert", meint Christoph Greimeister, ein Spieler der Dukes. Ohne die verletzten Predrag Miletic (Knöchel) und Clemens Leydolf (Seitenbandriss) sowie Jurica Blazevic, der sich bereits mit dem Nationalteam auf die kommenden Begegnungen vorbereitet, gingen die Dukes deutlich geschwächt in ihr zweites Helios Alpe Adria Cup-Heimspiel gegen mmcité Brno. 
Dennoch verlief das erste Viertel lange Zeit auf Augenhöhe, ehe sich die Tschechen nach sechs Minuten erstmals ein wenig absetzen konnten (15:10). Die Klosterneuburger blieben aber dran und dank eines Dreiers mit der Sirene stellte Valentin Bauer noch auf 22:22. Die ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts nutzten die Gäste, um den Druck zu erhöhen und wieder einen Vorsprung herauszuarbeiten (33:25). Die Dukes hatten aber die richtige Antwort parat, kämpften sich schnell zurück ins Spiel und verkürzten auf einen Punkt Rückstand. Zur Pause lag Brno mit 47:42 voran.

Vorzeitige Entscheidung

Wie aus der Pistole geschossen starteten die Klosterneuburger in die zweite Halbzeit und holten mit einem 9:0-Run die Führung. Die Tschechen scorten in den ersten fünf Minuten nur zwei Punkte, ehe sie wieder besser in die Partie fanden und dank vier Dreiern in Folge wieder in Front gingen. Der Rest des Viertels verlief dann wieder ausgeglichen und die Gäste nahmen zwei Punkte Vorsprung mit in den Schlussabschnitt. Da hatten die Dukes einige Probleme und mussten fast sechs Minuten warten, ehe sie ihre ersten Punkte machten. Diese Schwächephase der Gastgeber nutzte Brno aus, um eine ordentliche Lücke aufzureißen und das Spiel damit vorzeitig zu entscheiden. „Eine müde Mannschaft quält sich über die Distanz. Ich bin nicht enttäuscht, aber sehe, dass die Mannschaft etwas ausgelaugt ist. Ich glaube, die kommende Spielpause wird uns jetzt gut tun. Trotzdem muss man bedenken, dass uns drei Topspieler fehlen", so Werner Sallomon, Obmann der Dukes zum Spielausgang. Die Mannschaft aus Brno war gut vorbereitet. „Wir haben gewusst, dass sie verletzte Spieler haben und unsere Taktik dementsprechend angepasst und uns auf Vay und Bavcic konzentriert. Klosterneuburg ist zwar gut in die zweite Hälfte gestartet, wir hatten aber die richtige Antwort", stellt Dejan Jakara, Brno-Headcoach fest. „Das war kein schönes Spiel, aber wir haben letztlich über 40 Minuten eine konstantere Leistung gezeigt", meint auch Brian Sullivan, ein Spieler von Brno.



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