19.10.2014, 19:15 Uhr

Tag der offenen Ateliers in Niederösterreich

Rolf-Dieter Schnabl besucht Ilsa und Kurt Stubenvoll, in der Mitte der Torso aus Stein
Bei allen Ateliers im Raum Klosterneuburg lud das entsprechende Transparent der NÖ Landesregierung zur Besichtigung der Leistungen der Künstler ein.
Ilse Stubenvoll hat bei Nitsch Kurse besucht und nach der Berufstätigkeit ihr Hobby zur Haupttätigkeit erwählt. Sie malt impulsiv mit starken Farben, hat sich aber auch der Bildhauerei gewidmet und der Metallverarbeitung. In Graz hat sie schon Ausstellungen durchgeführt, in Aflenz und in der Weidlinger Straße 27 arbeitet sie an ihren Werken.

In den Malkreis St. Martin kommen jeden Mittwoch elf Hobby-Künstlerinnen. Seit 1978 besteht dieser Kreis, der von Margarete Kalakriechenfried gegründet und bis zu ihrem 100. Geburtstag geleitet wurde. Sie vermittelte die malerischen Stilrichtungen. Drei Jahre später verstarb sie, aber ihr „Geist“ umschwebt noch immer die Mitglieder, wie Romy Wasner und Ingrid Lendl für alle bestätigt. Lendl war von Anfang dabei und malt mit Ölfarben, auch Wasner malt und stellt Schmuck her. Ingrid Felbermayer malt seit 1996 mit Acryl und Ölfarben. Stillleben und Tierabbildungen sind ihre Schwerpunkte. Gerti Pripfl gehört seit 2011 dem Malkreis an, ihr Schwerpunkt sind Aquarelle. Die Künstlerin, Elfriede Maria Hanzal, kam als Besucherin. Ihre Arbeiten erinnern an den fantastischen Realismus, mit dem sie eine Wunderwelt darstellt.

Cornelia Caufmann hat ein Atelier am Stadtplatz 15, wo sie mit schwarzer Tusche und dicken Pinseln ikonographische Texturen, die an japanische Kalligraphien erinnern, auf Bildbahnen projiziert. Die Bildbahnen werden auf riesige Zwirnspulen aufgerollt und erinnern an Gebetstrommeln. Die Reduktion auf wenige Mittel und Formen sind ihr Konzept.
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