Ein "bieriger" Hauptgewinn in Korneuburg

Lustig, informativ und schweißtreibend – der bierige Tag bei Bernhard Bugelmüller gefiel den Gföhlern sehr.
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  • hochgeladen von Sandra Schütz

BEZIRK | STADT KORNEUBURG. Jährlich verlosen die Bezirksblätter die "25 geilsten Dinge, die man im Sommer in Niederösterreich erlebt haben muss". Dieses Jahr holte sich Christiana Bayr aus Gföhl den Gewinn – einen exklusiven Bierbrau-Tag bei Korneuburgs Biersommelier Bernhard Bugelmüller.

Eine "bierige" Runde

Gemeinsam mit Familie und Freunden löste Bayr vergangenen Samstag ihren Gewinn in der Biermacherei Bugelmüller am Korneuburger Hauptplatz ein. Und während am Vormittag die Theorie im Mittelpunkt stand, da gab es viele Infos und interessante Details rund um das Bierbrauen, die Bernhard Bugelmüller auf kurzweilige und amüsante Art zu vermitteln verstand, ging es am Nachmittag ans Eingemachte.
Und damit sich auch keiner über die ihm zugedachte Arbeit beschweren kann – denn um ehrlich zu sein, bei 35 Grad im Schatten ist so ein Braukessel nicht unbedingt der "Place to be" – wurden die Aufgaben verlost. Die Einen wurden mit dem "Austrebern" beauftragt, mussten also den Treber aus dem großen Kessel saugen, den Andere wiederum in Säcke schaufeln mussten. Und weil einer der bierigen Truppe eine Ferkelzucht zu Hause hat, wurden die Säcke kurzer Hand mitgenommen und werden den kleinen Schweinen eine köstliche Mahlzeit beschert haben.
Interessant wurde es dann auch bei der "Hopfengabe", als nach und nach zwei verschiedene Hopfenarten in das kochende und dabei aufschäumende Bier – die Würze – gerieselt wurden.

Der "heikle" Moment

Spannend wurde es dann, als die fertig gekochte Würze in den Kessel gepumpt wurde. Sauberkeit und genaues Arbeiten sind dabei unerlässlich. Auch hier half die Truppe aus Gföhl fleißig mit, trotzte den dampfigen Temperaturen in der Biermacherei.

Ein Genuss-Tag

Neben vielen Informationen und schweißtreibender Arbeit kam an diesem Tag aber auch der Genuss nicht zu kurz. Denn das Erste, das Bierbrauer Bugelmüller seinen Schützlingen zeigte, war das richtige Zapfen eines Bieres vom Fass. So floss reichlich Hopfensaft die Kehlen hinunter, erfrischte die fleißigen Hobby-Bierbrauer und das "Korneuburger Original" schmeckte den Waldviertlern hervorragend.
Und weil man nicht nur Trinken, sondern auch eine stärkende Unterlage zu sich nehmen sollte, gab es hausgemachten Schweinsbraten von der Bierbrauer-Mama höchst persönlich zubereitet.

Elf neue "diplomierte" Hobby-Bierbrauer

Zum Abschluss gab es dann noch die "Prüfung", die alle Hobby-Brauer zum Glück bestanden. So konnte Bernhard Bugelmüller letztendlich allen Teilnehmern ein waschechtes Brau-Diplom in die Hand drücken.
Und: Rund ein Monat muss das Bier nun im Kessel reifen. Dann kommen die Gföhler wieder nach Korneuburg und holen sich ein Fass ihres selbst gebrauten Hopfensaftes ab. Die Bezirksblätter Korneuburg werden dann natürlich wieder mit dabei sein!

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