Kinderbetreuung im Bezirk Korneuburg
Familienglück in Korneuburg

In der Kindergruppe KIKO weiß Korneuburgs AK-Leiter Alfred Jordan Tochter Sophia bestens aufgehoben.
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Gut betreut: Kind oder Beruf? Eine Frage, die sich eigentlich keine Frau, kein Paar, stellen sollte.

BEZIRK KORNEUBURG. Um Familienleben und Arbeit vereinen zu können, ist es notwendig, entsprechende Kinderbetreuungsangebote zur Verfügung zu haben. Sie müssen jedoch nicht nur vorhanden, sondern schlicht weg auch alltagstauglich sein. Denn eine Krippe, die etwa von 9 bis 15 Uhr geöffnet hat, wird keiner berufstätigen Mutter einen Nutzen bringen.

Korneuburg top aufgestellt

Sophie ist sieben Jahre alt. Sie besucht die erste Klasse Volksschule und geht – mittlerweile schon ganz alleine – nach der Schule in den Hort der Kinderfreunde in Korneuburg. "Sie fühlt sich dort sehr wohl, geht gerne hin und wird dort ganz hervorragend und liebevoll betreut", freut sich Papa Alfred Jordan, seines Zeichens Leiter der Korneuburger Arbeiterkammer. Für die Kindergruppe KIKO hat er sich mit seiner Frau deshalb entschieden, weil es hier individuelle Abholmöglichkeiten gibt, die Spontanität zulassen. "Das war uns wichtig und für uns genau das Richtige", erzählt Jordan.
Überhaupt ist der Bezirk Korneuburg in Sachen Kinderbetreuungsangebote gut aufstellt, wie eine aktuelle Studie der Frauenabteilung der AK Niederösterreich zeigt. So stehen den Eltern insgesamt 62 Krippen, Kindergärten und weitere altersgemäße Einrichtungen zur Verfügung, in denen momentan 3.168 Kinder betreut werden. Zudem bieten diese etwa durch entsprechende Öffnungszeiten die Voraussetzung dafür, dass die Eltern eine Vollzeitarbeit ausüben können. "Der Bezirk Korneuburg liegt da ganz klar im NÖ-Spitzenfeld", erklärt Jordan – zumindest im städtischen Bereich.

Am "Land" schwieriger

Während das Kinderbetreuungsangebot in den beiden Bezirksstädten und im Wiener Umland umfangreich und vielfältig ist, dünnt sich diese Infrastruktur immer weiter aus, je mehr man in die "ländlicheren" Regionen des Bezirks kommt. "Meist entscheiden sich die Eltern dann, ihre Kinder in der Nähe der Arbeitsstelle betreuen zu lassen", weiß Jordan. Bewusst ist ihm auch, dass sich für viele Eltern nicht die Frage stellt, beim Kind zuhause zu bleiben oder Arbeiten zu gehen. "Aus wirtschaftlichen Gründen ist dies meist keine Option." Ein Umstand, der laut AK-Studie in diesen Regionen auch durch die Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen befeuert wird. Denn nur jede fünfte im Land hat auch nach 17 Uhr noch geöffnet.

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