20 Jahre Leobendorfer Papas
Mütter gründeten Väterrunde
- Wenn die Runde unterwegs ist, geht es natürlich dementsprechend rund zu.
- Foto: Väterrunde
- hochgeladen von Wolfgang Ilkerl
Heuer feierten die Leobendorfer Papas ihren 20. Jahrestag: Alles auf Schiene mit einer lustigen Draisinenfahrt. Und was sie sonst noch so treiben.
LEOBENDORF. "Eigentlich entstand die Väterrunde durch unsere Frauen", erzählt Mitbegründer Walter Gausterer von den Anfängen der Papas. "Die Gattinnen trafen sich regelmäßig beim Babytreff im Ort. So wuchs die Idee, dass auch wir uns besser kennenlernen sollten – mehr als nur über den Zaun winken."
"Wir tauchen immer wieder auf"
Aus dem "Mehr" wurde ein monatliches Treffen beim Heurigen, ein jährliches Spare-Ribs-Grillen am Badesee, Ausflüge oder ein geschlossenes Auftreten bei diversen Veranstaltungen. "Mittlerweile ist die Väterrunde in ganz Leobendorf bekannt. Wir tauchen immer wieder in der Gemeinde mit unseren Familien auf. Beim G‘schnas zum Beispiel mit 20 Teilnehmern", berichtet Gausterer von der illusteren Gemeinschaft.
Echte Freundschaften
In der Partie sind echte Freundschaften entstanden. "Wenn jemand Hilfe braucht im Garten, beim Bauen oder sonst wo, eine Nachricht in der WhatsApp-Gruppe genügt und es stehen sofort mehrere Leute parat", so Gausterer.
Von 5 auf 33
Was mit fünf Mitgliedern begonnen hat, ist in der Zwischenzeit auf die stolze Zahl von 33 Vätern angewachsen. Heuer feierten 13 Mann anlässlich des Vatertages das 20-jährige Jubiläum. Die demokratische Wahl fiel auf eine Draisinenfahrt im burgenländischen Oberpullendorf mit feudalem Übernachten im Schloss Lackenbach.
Und klar, wenn die Runde aufbricht, geht es ebenso rund zu. "Bei der Draisinen-Tour gab es drei Labestationen, von denen wir natürlich ausgiebig Gebrauch machten. Schließlich wollte bei der Hitze ja keiner dehydrieren", schildert Gausterer mit gleich zwei Augenzwinkern. Vor lauter "nicht dehydrieren", Geschichten erzählen und Plaudern ging ein Papa fast verloren. "Das Fehlen ist uns vor der Weiterfahrt gerade noch aufgefallen. Der Fußmarsch hätte gedauert." Egal, eine Nachricht in die WhatsApp-Gruppe und alle wären sofort wieder geschlossen dagestanden.
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