Werft: Die Zukunft beginnt jetzt

Diskussion und Engagement in Sachen Werft: An den Arbeitstischen wurde gefachsimpelt und visioniert.
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  • Diskussion und Engagement in Sachen Werft: An den Arbeitstischen wurde gefachsimpelt und visioniert.
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STADT KORNEUBURG. Das erste "Standortforum" ging vergangene Woche über die Bühne. Ziel war es, den Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung, ihre Wünsche und Ideen in Sachen Werftentwicklung kund zu tun. Und das Interesse war groß, das Engagement der Anwesenden ebenso.

Gegenseitiges Kennenlernen


So konnte man an diesem Abend jene vier Planungsteams kennenlernen, die nun Entwürfe und Ideen für eine künftige Werftnutzung entwickeln. Die internationalen Experten, etwa aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, sogen die Anregungen der Korneuburger auf, wie ein Schwamm.


Die Wünsche


Und was wünschen sich die Korneuburger eigentlich für "ihre" Werft, wo sieht man Probleme, wo Chancen?
Als essentiell und durchaus auch kritisch sieht man die Anbindung des Werftareals an die Stadt. So sei der Erfolg des Projekts absolut davon abhängig, Barrieren, die jetzt schon durch Autobahn und Bahn entstehen, zu überwinden, um keinen "Satellit", kein "Ghetto" entstehen zu lassen.
Wichtig ist den Korneuburger die Bewahrung der Identität. So solle der historische Bezug zur einstigen Schiffswerft nicht verloren gehen. Auch die derzeit schon in der Werft ansässigen "Nutzer" müssen, so die Korneuburger, unbedingt in ein neues Konzept miteinbezogen werden.
Und während sich die einen eine Attraktivierung für den Tourismus wünschen – "Derzeit fahren die Radfahrer ja einfach vorbei, weil es kein Angebot gibt." – wollen die anderen, vornehmlich die Jugend, Leben in der Werft á la Strandbar Herrmann (Wien).
In einem sind sich jedoch alle einig: Die Werft muss öffentlich zugänglich bleiben und darf nicht durch exklusive Wohnblocks nur einer wohlhabenden Elite vorbehalten sein.
Bereits in rund einem Monat, am 17. Oktober 2016, werden beim "Standortforum 2" in der Werft-Halle 55 die ersten Zwischenergebnisse der Planungsteams präsentiert. Und wie stellte man so treffend fest: "Entwicklung, das bedeutet, es wird sich etwas verändern. Auch die Menschen müssen diese Veränderung mitmachen."

Lesen Sie HIER mehr über die Korneuburger Werft und den großen Entwicklungsprozess!

Autor:

Sandra Schütz aus Korneuburg

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