20.06.2017, 11:25 Uhr

Feuerwehr an der Donau

Arbeitsboot 1 der Feuerwehr Langenzersdorf an der Donau. (Foto: FF LE)

Die Feuerwehr löscht nicht nur mit Wasser, sondern rückt auch zu Einsätzen am Wasser aus.

Die Feuerwehr Langenzersdorf wird auch zu Einsätzen an jenes Donauteilstück gerufen, welches an die Gemeinde grenzt. Deshalb verfügen einige Mitglieder über Spezialausbildungen für Einsätze am Wasser und vier Boote gehören zum Ausrüstungsinventar. Kommandant Stefan Janoschek:" Rund 30 Feuerwehrmänner unterziehen sich laufend der sogenannten Schiffsführer Ausbildung, um für Rettungsmaßnahmen auf der Donau gerüstet zu sein. Dabei lernt man beispielsweise Bootskunde oder Personenbergung im Wasser." Zwei Zillen und zwei Arbeitsboote kommen je nach Anforderung zum Einsatz. Einer der dramatischen Einsätze wurde nach dem Überschlagen und Kentern eines Sportbootes notwendig, bei dem alle Insassen herausgeschleudert wurden. Eine Person verstarb damals trotz intensiver Wiederbelebungsversuche, auch mit dem rasch eingetroffenen Notartzt.

Einsätze im Sommer häufiger
"Im Sommer sind Personensuchen in der Donau die häufigsten Wasser-Rettungseinsätze," so Janoschek, "dabei ist es ganz wichtig zu wissen, wo genau die vermisste Person in die Donau gefallen ist beziehungsweise wo sie zuletzt geschwommen ist." Meist wird dann auch zur Unterstützung der Suche ein Hubschrauber angefordert. Gekenterte oder manövrierunfähige Sportboote kann die Feuerwehr Langenzersdorf meist selbst bergen, bei Problemen mit großen Schiffen oder Frachtern wird durch angeforderte Spezialausrüstung oder zusätzliche Mannschaften unterstützt. Die Bergung von Treibgut oder die Bekämpfung von Ölaustritten auf der Donau zählen ebenfalls zu den Aufgaben der Langenzerdorfer Feuerwehrmänner am Wasser.
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