Flussserie 4
Die Tiere an der Großen Krems

Heute sind es eher kleine Fische, die in der Großen Krems tummeln. Die kapitalen Forellen von 35 bis 40 Zentimetern Länge und einer Masse von 1,5 Kilogramm sind seit den 90er Jahren Geschichte.
Damals hat sich nämlich die Fauna verändert, als ein geschütztes Tier sich ohne Feinde plötzlich ungestört vermehren konnte: Der Fischotter. Er hat keine natürlichen Feinde,
ebenfalls häufig am Rande des Kremsflusses zu sehen ist der Mink, ein pelziges Raubtier, das sich ebenfalls aus dem Kremsfluss bedient.

Vor der Donau-Regulierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhun- derts bot der Fluss mit seiner reichen Gewässervielfalt noch einer Vielzahl an einheimischen Fischarten so viel Lebensraum, dass sogar viele Menschen durch Berufsfischerei ihre Existenzsicherung finden konnten.
Da die Flussfische besonders vom Verlust der Lebensraumvielfalt und –dynamik sowie dem Wellenschlag des ständig zunehmenden Schiffs- verkehrs massiv betroffen sind, kommt der Reaktivierung vom Wellenschlag geschützter Nebengewässer, Flachwasserbuchten und flach überronnener Kiesbänke als zentrale Bedeutung bei der Revitalisierung des Donaustromes zu.

Als Schutzgüter werden jene durch die Fauna-Flora-Habitat Richtlinie oder die Vogelschutzrichtlinie geschützten Tier- und Pflanzenarten oder auch Typen von Lebensräumen bezeichnet, die von LIFE Maßnahmen besonders profitieren sollen. Sie standen bei diesem LIFE-Projekt im Mittelpunkt der Bemühungen zur Verbesserung des Erhaltungszustandes: biber, Flussuferläufer, Flussregenpfeifer, Würfelnatter, Eisvogel

Autor:

Simone Göls aus Krems

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