Zöbing: Schutz vor den Wassermassen

Damm und Mauern gegen Hochwasser: ein Teil der - gerade frisch bepflanzten - Hochwasserschutzanlage in Zöbing, die 2016 eingeweiht wurde.
  • Damm und Mauern gegen Hochwasser: ein Teil der - gerade frisch bepflanzten - Hochwasserschutzanlage in Zöbing, die 2016 eingeweiht wurde.
  • Foto: U.Paur
  • hochgeladen von Manfred Kellner

Flüsse und Bäche können zu reißenden Gewässern werden. Hochwasserschutz tut not.

ZÖBING (mk) Wasser ist lebenswichtig. Wasser kann aber auch lebensbedrohend werden – etwa wenn ein Hochwasser ganze Städte und Dörfer überschwemmt. Von dem verheerenden Hochwasser 2002 war die Langenloiser Katastralgemeinde Zöbing besonders schwer betroffen. Damals war klar: Hier muss etwas geschehen. Im vergangenen Jahr war es dann soweit: Die neue Hochwasserschutzanlage konnte eingeweiht werden.

Der momentan größtmögliche Hochwasserschutz für den Weinort Zöbing ist von 2014 bis 2016 an beiden Kampufern errichtet worden und hat eine Länge von etwa einem Kilometer. Er besteht vor allem aus Flutmauern von rund einem Meter Höhe und Dämmen. Durchfahrten und Durchgänge können mit mobilen Dammbalken verschlossen werden. Darüber hinaus sorgen drei Pumpwerke mit einer Fördermenge von rund 1.800 Litern in der Sekunde für die Entwässerung des Ortsbereichs im Hochwasserfall. Mit dieser Anlage sind 120 Wohn- und Wirtschaftsgebäude vor Hochwasser geschützt.

6,2 Millionen Euro haben es sich das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (40 Prozent), das Land Niederösterreich (47,5 Prozent) und die Stadtgemeinde Langenlois (12,5 Prozent) kosten lassen, dass der Ort Zöbing nie mehr von solchen Überschwemmungen wie dem 2002er Hochwasser heimgesucht wird. Fachleute schränken allerdings ein: Die Möglichkeit einer noch größeren Hochwasserkatastrophe kann nie ganz ausgeschlossen werden.

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