14.11.2016, 14:34 Uhr

Starthilfe in die Arbeitswelt

(Foto: Stadt Krems)

Sonderschule und Sozialamt gestalten Info-Broschüre für Sonderschulabsolventen

KREMS. „Schulpflicht bald geschafft, was dann?“ Diese Frage ist Titel einer Broschüre, die auf Initiative von Kremser Sonderschullehrern in Zusammenarbeit zwischen dem städtischen Sozialamt, dem AMS und der Caritas erarbeitet worden ist. Sie soll Sonderschulabsolventen den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern.

Marion Maringer ist eine von sechs Jugendlichen, die derzeit das letzte Pflichtschuljahr in Krems absolvieren. Nach der Schule möchte sie eine Ausbildung in einer Tischlerei oder Maler-Werkstatt beginnen. Doch wie geht sie die Jobsuche an? Wo findet sie die notwendige Unterstützung?

Marion hat Glück. Sie konnte eine „Schnupper“-Lehrstelle in einem Tischlereibetrieb finden. Ihre MitschülerInnen, die noch nicht so erfolgreich waren, finden in der neuen Broschüre „Schulpflicht bald geschafft, was dann?“ wertvolle Hilfestellung, sind darin sämtliche Betreuungs- und Beratungs­einrichtungen aufgelistet, auf die sie im Zuge ihrer Suche nach der geeigneten Ausbildung zurückgreifen können. Aber auch Lehrer, Eltern und Wirtschaftsbetriebe finden Informationen über relevante Anlaufstellen zum Thema.

Erarbeitet wurde dieses Handout in einer Arbeitsgruppe, in der städtisches Sozialamt, AMS und Caritas eng zusammenarbeiten. „Es ist für junge Menschen nicht einfach, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, sagt Sozialstadträtin Eva Hollerer. „Diese Broschüre ist das Ergebnis einer vorbildlichen Vernetzung verschiedener Institutionen. Sie leistet eine große Hilfestellung für Jugendliche, deren Eltern und Unternehmer“, bedankt sie sich bei den Beteiligten für ihr Engagement. Die Broschüre
„Schulpflicht bald geschafft, was dann?“ zum Download auf sozialratgeber.krems.at (Arbeit/Beruf)
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