06.09.2016, 09:44 Uhr

Susanne Ayoub präsentiert "Der Edelsteingarten" und Baghdad Fragments

Wann? 28.09.2016 19:00 Uhr

Wo? vierzigerhof, Rudolfstr. 11, 3550 Langenlois AT
Susanne Ayoub (Foto: Aleksandra Pawloff)
Langenlois: vierzigerhof | MITTWOCH, 28. SEPTEMBER 2016
LITERATUR IM KINO präsentiert:
DER EDELSTEINGARTEN / BAGHDAD FRAGMENTS
Lesung: Susanne Ayoub aus „Der Edelsteingarten“ (LangenMüller, 2016)
Film: „Baghdad Fragments“ von Susanne Ayoub
Ort: vierzigerhof, Rudolfstraße 11, 3550 Langenlois
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: € 12,-- / erm. 10,--
Infos & Kartenbestellung: www.dum.at bzw. 0664 / 4327973

DER EDELSTEINGARTEN


„Das Leben besteht aus zwei Teilen. Die Vergangenheit – ein Traum. Die Zukunft – ein Wunsch.”

Am Weihnachtsabend 1955 kreuzen sich die Wege von Laura und Younis. Aus dem tristen Wien der Nachkriegszeit folgt Laura Younis in seine Heimat Bagdad. Die Welt des Orients mit seinen Farben, Düften und Klängen zieht sie in ihren Bann. Doch was wie im Märchen begann, entwickelt sich bald zu einem fast ausweglosen Drama ...
Susanne Ayoub ließ sich für ihren Roman „Der Edelsteingarten” (Langen Müller 2016) von der bewegenden Lebens- und Liebesgeschichte ihrer Eltern inspirieren und verwebt sie mit den politischen Geschehnissen im Irak der 60er Jahre.

Susanne Ayoub, geboren 1956 in Bagdad, lebt heute in Wien. Sie arbeitet als Autorin und Regisseurin für Radio und Film. Sie schreibt Drehbücher, Hörspiele und Romane, u. a. die Kriminalromane „Engelsgift“, „Schattenbraut“ und „Mandragora“. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Auf den Spuren ihrer Vergangenheit hat Susanne Ayoub eine Filmdokumentation unter dem Titel „Baghdad Fragments“ gedreht.
www.susanneayoub.at

BAGHDAD FRAGMENTS

Filmessay (42 min.), UA Diagonale 2007

Kurz vor Kriegsausbruch reist die Autorin Susanne Ayoub nach Baghdad, um ihre Familie zu finden. Es ist ihre erste Begegnung mit dem Land, in dem sie geboren wurde, seit sie den Irak als Sechsjährige mit ihrer Mutter verließ.
Susanne Ayoub erzählt von fünf Tagen einer Delegationsreise und von vierzig Jahren einer Familie, von Liebe, Trennung und Tod. Das Filmprojekt „Geboren in Baghdad“, das sie 2002 begann, scheiterte. Das Filmmaterial, ohne Drehgenehmigung und unter großen Schwierigkeiten gedreht, blieb Fragment.
Der Irak, den sie 2002 besuchte, ist nun ebenso verschwunden wie das Land ihrer Kindheit. Mit vier Jahren Abstand entstand daraus ein Film, der das Fragmentarische, das Unmögliche ihres Unterfangens, zum Thema hat.
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