Kleinkunst
Arche Noe Kufstein startet in neuem Gewand

Obmann Siegfried Bric und Spielleiter Stefan Bric luden am Donnerstag, den 16. Jänner in die neue Arche Noe. Aufgetischt wurde ein Gröstl der besonderen Art.
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  • Obmann Siegfried Bric und Spielleiter Stefan Bric luden am Donnerstag, den 16. Jänner in die neue Arche Noe. Aufgetischt wurde ein Gröstl der besonderen Art.
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Verein für Kleinkunst feierte nach Renovierungsarbeiten ersten Spieltag im neuen Veranstaltungssaal mit dem 100. "Gröstl".

KUFSTEIN (bfl). „Licht an für den ersten Auftritt“, hieß es am Donnerstag, den 16. Jänner in der neuen Arche Noe Kufstein. Nach einem verheerenden Brand im Juni des vergangenen Jahres hatte sich der Verein für Kleinkunst für eine aufwendige Renovierung ihres Veranstaltungssaales entschieden, die nun – nach der Beendigung der Bauarbeiten – in den ersten Spieltag mündete.

Am Anfang war der Brand

Der Auslöser für die monatelangen Renovierungsarbeiten und letztendliche Kompletterneuerung des Veranstaltungssaales war der Brand eines Müllcontainers am Gebäude des Hotels Gisela am 27. Juni 2019. Die im Zuge dessen durchgeführten Löscharbeiten der Stadtfeuerwehr Kufstein richteten zu große Schäden an, um einen Spielbetrieb im Saal aufrechtzuerhalten. Die Schadensumme lag bei rund 500.000 Euro. Hinsichtlich der Kosten für Renovierungsarbeiten werden sechzig Prozent durch die Versicherung gedeckt, hinzu kommen Förderungen des Landes Tirol, rund 25.000 Euro von der Stadt Kufstein, sowie finanzielle Unterstützung durch Spender bzw. Sponsoren.

100. Gröstl aufgetischt

Pünktlich zur Wiederaufnahme des Spielbetriebes in der „alten“ Spielstätte tischten Spielleiter Stefan Bric und Obmann Siegfried Bric ein „Gröstl“ der besonderen Art auf: fünf verschiedene Künstler betraten für das 100. Kufsteiner Kleinkunst Gröstl am Abend des ersten Spieltages die neue Bühne. Pepi Hopf, Michi Marchner, „Christopher der Hofzauberer“, die Band „Shoe‘s Bakery“ und Götz Frittrang entlockten den Zuschauern unzählige Lacher und viel Beifall. Die Kabarettistin Rike Wagner führte als Moderatorin, wenn man so will, von einem Teil des Gröstls zum anderen. Der Obmann und der Spielleiter nutzten diesen Abend indes als Gelegenheit, mit dem „Gröstl“ geladenen Sponsoren und Freunden „Danke“ zu sagen.

Neue Bühne bringt mehr

Insgesamt rund 500.000 Euro betrug das Investitionsvolumen für die Arbeiten in der neuen Arche Noe. Während die Fenster des Veranstaltungssaales bei der Renovierung in ihren Urzustand zurückversetzt wurden, gibt es aber auch viele Neuerungen im Saal. Rund 100 Personen finden nun dort Platz – das sind beinahe zwanzig mehr als vor der Renovierung. Die Augen der Zuschauer werden sich fortan auf die neue, 24 Quadratmeter große Bühne richten, die mit der neuesten Technik ausgestattet ist, und dem Verein nun einen breiteren Katalog an Möglichkeiten bietet. Obmann Sigfried Bric verriet, dass man in Zukunft auch ein wenig Klassik in die Arche Noe bringen will. So könnte es bald auch sogenannte „Opernstammtische“ im neuen Saal geben. Im Fokus bleiben werden allerdings weiterhin Kleinkunst und Kabarett.

Philharmonie im Kleinen

Indes kam allerdings der „normale“ Spielbetrieb wieder ins Rollen: gleich am Samstag, den 18. Jänner folgte die Premiere der Theater-Produktion "Der Vorname". Einen Tag der offenen Tür wird es übrigens auch bald geben – ein genaues Datum steht dafür aber noch nicht fest.
"Die meiste Freude hat mir jemand gemacht, der mir gesagt hat: 'Ihr habt euch die Philharmonie im Kleinen nach Kufstein geholt'", sagt Sigfried Bric. Freunde der Kleinkunst dürften sich also gemeinsam mit dem Verein auf ein spannendes Jahr einstellen.

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Ein neuer Saal für große Kleinkunst in Kufstein
Autor:

Barbara Fluckinger aus Kufstein

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