29.05.2017, 09:27 Uhr

David zieht es diesmal wieder nach Jamaica

David Huber war mit seiner "Foundation" bereits in Nepal und Jamaika unterwegs. (Foto: HHF)

Davod Huber macht sich mit seiner "Haffis Help Foundation" wieder auf den Weg: Nach den SOS-Kinderdörfern auf Jamaica und in Nepal geht's heuer wieder mit zahlreichen Spenden im Gepäck auf die Karibikinsel.

BEZIRK (nos). "Heuer geht's wieder nach Jamaica", erzählt der charmante Rasta mit glänzenden Augen. Dort war David Huber bereits vor zwei Jahren für seine "Haffis Help Foundation" unterwegs, brachte zuvor in Tirol gesammelte Spenden direkt vor Ort in einigen SOS Kinderdörfern auf der Karibikinsel vorbei. Im Vorjahr verschlug es den umtriebigen sanitäter nach Nepal, wo bereits sein Großvater ein Hilfsprojekt initiiert hatte. Nach dem schweren Erdbeben 2015 ist die Not dort noch immer groß, wie auch der Wörgler Christian Zangerl (Himalaya Childrens Help) zu berichten weiß.

Heuer geht's für David Huber aber wieder in die Karibik – auf eigene Kosten, denn die gesammelten Spenden sollen 1:1 weiter gegeben werden könen. Alle organisatorischen Aufwände, Flug, Unterbringung und Transport bezahlt Huber aus eigener Tasche. "Die selbstgebastelten Spendendosen kommen glücklicherweise sehr gut an. Einige davon stehen bei befreundeten Ladeninhabern, eine andere ist mit der 'Rebel Musig Crew' auf Tour", erklärt Huber. So konnten für den heurigen Trip nach Jamaica bereits über 2.000 Euro gesammelt werden.

Vom ersten Juli bis Ende August macht sich david auf nach Jamaica, besucht dort wieder einige Kinderdörfer und "schnuppert" im hiesigen Rettungsdienst. Dass das kein Zuckerschlecken wird, dessen ist er sich jedenfalls bewusst: "Die Region, besonders Kingston selbst, zählt an die 2.300 Schießereien im Jahr, das ergibt die sechsthöhste Mordrate der Welt. Die HI-Infektionen liegen bei etwa 15 Prozent", erzählt Huber. Auf 1.000 Jamaikaner kommen 19 Krankenhausbetten.
Die gesammelten Spenden möchte der Sanitäter, der ehrenamtlich im Samariterbund aktiv ist, zu einem Gutteil in Notfallequipment investieren, um den Kollegen vor Ort besseres Material an die Hand zu geben. Neben Notfalltaschen stehen besonders Defibrillatoren auf der Wunschliste des Mittzwanzigers.

"Ich habe mit der Foundation begonnen, um zu zeigen, dass jeder etwas bewegen kann", meint David Huber, "mittlerweile habe ich in den letzten Jahren immerhin knapp 10.000 sammeln und weiter geben können."
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