23.10.2017, 21:38 Uhr

Büchereinacht-Marathon in Zams

Im Schein der Schreibtischleuchte
Zams: Bücherei Zams |

Letztes Wochenende war es endlich wieder soweit: 12 Mädchen und 4 Burschen machten sich „mit Sack und Pack“ auf in die Bücherei Zams, um eine ganze Nacht in den Räumlichkeiten im Riefengebäude zu verbringen. Nach der mehr als gelungenen Premiere mit insgesamt vier „Nächten“ für 10- und 11-Jährige während des heurigen Sommers waren diesmal die „Kleineren“, d. h. Kinder der 3./4. Volksschulklassen aus Zams und Umgebung, an der Reihe

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Leserätsel und Casting

Wiederum routiniert organisiert und durchgeführt von Büchereileiterin Sigrid Ehrlich gemeinsam mit ihrem Sohn Clemens wurde auch diesmal ein aufregendes Programm geboten. In mehreren Runden Leserätseln in bunt zusammen gewürfelten Teams galt es unter anderem, Wort-in-Wort-Wörter zu finden oder sogenannte „Teekesselchen“ (das sind gleichlautende Wörter, die Unterschiedliches bedeuten). Im Prinzen- und Prinzessinen-Casting trugen wagemutige Freiwillige – ganz bravourös - mit schwierigen (Fremd-)Wörtern gespickte Texte vor.

Kulinarische Köstlichkeiten

Dazwischen gab es Pizza als „Unterlage“ für die Nacht, Chips und Salzbrezel zu den Abenteuern um die Minihexe Fuxia, und nach Mitternacht noch heiße Schokolade mit Muffins. Zum Frühstück dann wieder die heiß geliebten „Wochenend-Nutella-Semmeln“ mit Kakao.

Keine Zeit zum Schlafen

Von Müdigkeit war bei den Kindern jedenfalls wenig zu spüren, als sie noch putzmunter mit Luftballonen zwischen den Regalen herumdüsten (da war es schon sehr deutlich nach Mitternacht). Erst sehr spät (früh?) unterzogen sie sich einer Katzenwäsche, schlüpften in ihre Pyjamas und breiteten Matte und Schlafsack aus. Und inmitten von so vielen Büchern durfte natürlich auch das Lesen bei Taschenlampen-Licht nicht zu kurz kommen, aber auch selbst erfundene Gruselgeschichten zur Geisterstunde (und weit darüber hinaus) durften nicht fehlen. Das Einzige, was mit Sicherheit zu kurz kam, war der Schlaf. Aber der kann ja nachgeholt werden (wissen auch die Erwachsenen)!

Büchereileiterin "groggy"

Die „Hoffnung“ der Büchereileiterin, dass die „Kleineren“ möglicherweise etwas früher schlafen würden, hat sich jedenfalls nicht erfüllt, ganz im Gegenteil! Nur rund 2 Stunden Schlaf in der Nacht waren ihr gegönnt, bis wieder das Frühstück vorzubereiten war. Und nachdem die Kinder am Vormittag von den Eltern abgeholt waren und die Bücherei bis in den Nachmittag hinein wieder aufgeräumt und geputzt, fiel auch sie am Abend hundemüde ins Bett.
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