Landstraße
Neues Therapiezentrum für chronische Schmerzen im Rabenhof

Im Rabenhof eröffnet ein neues Therapiezentrum für Menschen mit chronischen Schmerzen.  | Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
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Das Herz-Jesu-Krankenhaus eröffnet im Rabenhof eine neuartige Versorgungseinheit für chronische Schmerzen. Das Therapiezentrum soll alle Bedürfnisse der rund 14.000 Betroffenen in Wien abdecken. Die gesammelten Erfahrungen in der Landstraße sollen in weiterer Folge in die Planung weiterer Standorte in ganz Österreich einfließen.

WIEN/LANDSTRASSE. Im Rabenhof eröffnete kürzlich ein neues Therapiezentrum chronischer Schmerzen (TCS). Da in Österreich rund 1,5 Millionen Menschen davon betroffen sind, erweiterte sich das Herz-Jesu-Krankenhaus um die neue Versorgungseinheit. Alleine in Wien rechnet man mit einem Behandlungsbedarf von 12.000 bis 14.000 Menschen. 

Neben der Vinzenz Gruppe ist daran auch die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), die Sozialversicherungsanstalt für Selbstständige (SVS), die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVEAB) sowie die Krankenfürsorgeanstalt (KFA) der Stadt Wien beteiligt. 

Von Schmerzbewältigung bis Virtual-Reality

Mit dem TCS sollen in der Landstraße "passgenaue Maßnahmen" für Menschen mit chronischen Schmerzen geschaffen werden. Dafür arbeiten dort Ärztinnen und Ärzte, diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, Psychologinnen und Psychologen sowie Physio-Ergotherapeutinnen und -therapeuten zusammen. "Die Therapie erfolgt evidenzbasiert nach neuesten Erkenntnissen", hebt Manfred Greher, Ärztlicher Direktor des Herz-Jesu-Krankenhauses und Leiter des TCS im Rabenhof hervor. 

V.l.: Richard Crevenna, Michael Heinisch, Ulrike Königsberger-Ludwig, Peter Hacker, Bezirksvorsteher Erich Hohenberger, Manfred Greher, Agnes Streissler-Führer und Neos-Forschungssprecher Stefan Gara  vor dem neuen TCS.  | Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
  • V.l.: Richard Crevenna, Michael Heinisch, Ulrike Königsberger-Ludwig, Peter Hacker, Bezirksvorsteher Erich Hohenberger, Manfred Greher, Agnes Streissler-Führer und Neos-Forschungssprecher Stefan Gara vor dem neuen TCS.
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"Das Angebot reicht von medizinischen Behandlungen über ambulante Entspannungsverfahren, Trainingseinheiten zur Schmerzbewältigung, Akupunktur und Biofeedback bis hin zu Physio- und Ergotherapie, psychologischer Betreuung und Virtual-Reality basierten Therapien", wie man in einer Aussendung erklärt. 

Abgestufte Schmerzversorgung

Die Staatssekretärin für Gesundheit, Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ), sieht im neuen TCS eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung: "Das Therapiezentrum setzt völlig neue Maßstäbe, indem es allen Menschen mit chronischen Schmerzen – unabhängig vom Einkommen – moderne, interdisziplinäre Behandlungsformen bietet und eine bestmögliche Versorgung zugänglich macht." 

Stadtrat Peter Hacker (SPÖ) betont, dass das Schmerzzentrum nur der Anfang ist: "Das Projekt im Rabenhof ist eines von drei Schmerzzentren, die in Wien entstehen werden. Neben dem Zentrum im Rabenhof wird ein weiteres im kommenden Jahr in der Donaustadt errichtet". 

Die gesammelten Erfahrungen aus dem Rabenhof werden österreichweit weiterhelfen. | Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
  • Die gesammelten Erfahrungen aus dem Rabenhof werden österreichweit weiterhelfen.
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"Wien baut als erstes Bundesland eine abgestufte Schmerzversorgung auf und nimmt hier eine Vorreiterrolle ein", erklärt Agnes Streissler-Führer, stellvertretende Vorsitzende des Landesstellenausschusses der ÖGK Wien. Deshalb würden die Erfahrungen aus dem TCS im Rabenhof in die weitere Planung österreichweiter Versorgungsangebote fließen. 

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