Neuer Zahnarzt
Mario Simic übernimmt Praxis in St. Andrä – Das ändert sich
- Mario Simic übernimmt mit 5. Oktober die Kassenordination von Gerfried Klimbacher in St. Andrä. Das bestehende Team und das bisherige Behandlungsspektrum bleiben weitgehend erhalten, ab November gelten neue Öffnungszeiten.
- Foto: MeinBezirk.at/Kerstin Pussnig
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Mit 5. Oktober übernimmt der Zahnarzt Mario Simic die Kassenordination von Gerfried Klimbacher in St. Andrä. Der 29-Jährige setzt auf einen fließenden Übergang, das bestehende Team und das bisherige Behandlungsspektrum bleiben erhalten. Ab November ändern sich die Öffnungszeiten der Ordination.
ST. ANDRÄ. Die Ordination befindet sich in St. Andrä und verfügt über drei Behandlungsräume sowie einen zusätzlichen Raum für Mundhygiene. Gerfried Klimbacher, der die Ordination bisher geführt hat, ist mittlerweile nach Althofen gewechselt und ordiniert dort weiter. Für seine bisherigen Patienten in St. Andrä wurde der Übergang bewusst fließend gestaltet. Bis Ende September war Klimbacher noch in der Ordination tätig, ehe Mario Simic mit 5. Oktober die Kassenstelle übernahm.
Von Graz zurück nach Kärnten
Der 29-jährige Simic stammt ursprünglich aus Klagenfurt und lebt seit rund zehn Jahren in Graz, wo er auch Zahnmedizin studiert hat. Berufliche Erfahrungen sammelte er unter anderem fünf Jahre im Kassenambulatorium in Köflach sowie am zahnmedizinischen Zentrum in Knittelfeld. Zusätzlich war er mit einem externen Lehrauftrag an der Medizinischen Universität Graz tätig. Noch lebt Simic in Graz, im kommenden Jahr möchte er seinen Lebensmittelpunkt aber wieder nach Kärnten verlegen. Auch privat steht eine Veränderung bevor: Am 24. Oktober heiratet er seine Lebensgefährtin, mit der er seit zehn Jahren zusammen ist.
Patienten im Mittelpunkt
Bei seiner täglichen Arbeit legt Simic nach eigenen Angaben besonderen Wert auf einen freundlichen Umgang und einen lösungsorientierten Ansatz. Eine qualitativ hochwertige zahnmedizinische Versorgung habe zwar ihren Preis, gleichzeitig wolle er gemeinsam mit den Patienten nach Lösungen suchen, die sich auch finanziell ausgehen. "Die Patienten sollen gut betreut werden und es soll sich für beide Seiten ausgehen", beschreibt Simic seinen patientenorientierten Zugang. Bereits seit Mai hatte Simic ein bis zwei Tage pro Woche als zweiter Zahnarzt in der Ordination mitgearbeitet und konnte dadurch einige Patienten und die Abläufe bereits kennenlernen.
Bewährtes Angebot bleibt
Am bisherigen Behandlungsspektrum soll sich grundsätzlich nichts ändern. Die Ordination bleibt eine Kassenordination und bietet unter anderem zahnerhaltende Maßnahmen, Füllungstherapien, Mundhygiene und Parodontitis-Prophylaxe sowie chirurgische Eingriffe wie Weisheitszahnentfernungen an. Auch Implantate, Wurzelspitzenresektionen und kieferorthopädische Behandlungen mit unsichtbaren Zahnspangen gehören zum Angebot. Die bisherigen Patienten werden übernommen und ihre Behandlungen normal weitergeführt. Neupatienten können sich unter 04358/24444 oder online unter www.zahnwerk-lavanttal.at melden.
- In der Ordination in St. Andrä stehen drei Behandlungsräume und ein zusätzlicher Raum für Mundhygiene zur Verfügung. Die technische Ausstattung soll im Wesentlichen erhalten bleiben.
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Auch beim Team setzt Simic auf Kontinuität. Die bisherigen Mitarbeiter bleiben, zwei weitere Kräfte – ein Lehrling und eine Mitarbeiterin für die Anmeldung – sind hinzugekommen. Insgesamt besteht das Team damit aus sechs Mitarbeitern. Voraussichtlich ab November soll eine zweite Ärztin als Job-Sharing-Partnerin dazukommen. Tereza Krizmanich, eine gebürtige Burgenländerin, lebt mittlerweile in St. Andrä.
Kleinere Veränderungen
Im Oktober gelten noch die bisherigen Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Mittwoch von 7.30 bis 18 Uhr sowie Freitag von 7.30 bis 16 Uhr. Ab November wird der Ordinationsbetrieb neu eingeteilt. Geplant sind Öffnungszeiten von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 13 Uhr sowie zusätzlich Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr.
Größere Veränderungen sind vorerst nicht geplant. Die Ordination sei technisch bereits sehr gut ausgestattet, erklärt Simic. Im kommenden Jahr sind kleinere Umbauten und optische Verbesserungen vorgesehen. Zum vorhandenen technischen Angebot gehört unter anderem ein Intraoralscanner, mit dem bei bestimmten Behandlungen digitale 3-D-Abformungen möglich sind. Das kann etwa bei Kronen, Brücken oder Zahnspangen angenehmer sein als ein herkömmlicher Abdruck.
Für die Patienten möchte Simic vor allem eines sicherstellen: "Alle Patienten sind herzlich willkommen." Der Terminkalender sei bereits gut gefüllt, weshalb von Beginn an auf einen möglichst reibungslosen Übergang geachtet worden sei. "Ich freue mich auf ein Kennenlernen", sagt der neue Zahnarzt.
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