Wolfsberg
Sie setzen ein Zeichen gegen Verschwendung und unterstützen Menschen
- Eine Gruppe der Ehrenamtlichen, die sich beim Roten Kreuz Wolfsberg für die „Team Österreich Tafel“ engagieren.
- Foto: Rotes Kreuz Wolfsberg
- hochgeladen von Petra Lammer
Jeden Samstag sind die Freiwilligen der „Team Österreich Tafel“ vom Roten Kreuz Wolfsberg im Einsatz, um gespendete Lebensmittel bei Geschäften abzuholen und an die Klienten abzugeben.
BEZIRK WOLFSBERG. Die „Team Österreich Tafel“ des Roten Kreuzes ist eine wertvolle Einrichtung – das Konzept ist einfach, erfüllt aber gleich zwei wichtige Aspekte: Lebensmittel, die in Geschäften montags nicht mehr verkauft werden dürfen, werden samstags kurz vor Geschäftsschluss an die „Tafel“ abgegeben. Menschen mit geringem Einkommen können sie dann am Abend kostenlos abholen.
78 Freiwillige
Organisiert und umgesetzt wird die „Team Österreich Tafel“ von engagierten Ehrenamtlichen – Helmut Zweibrot ist der Koordinator beim Roten Kreuz Wolfsberg: „Insgesamt sind wir 78 Freiwillige, wir arbeiten in vier Gruppen. Mindestens zehn Personen brauchen wir jeden Samstag – fünf Fahrer plus Beifahrer. Unsere Gruppenleiter erstellen die Dienstpläne.“
Genug Lebensmittel
Um für die kostenlose Lebensmittelausgabe bezugsberechtigt zu sein, gelten bestimmte Einkommensgrenzen. „Aktuell haben wir 201 Klientinnen und Klienten, es werden jetzt wieder ein bisschen mehr“, weiß Zweibrot. Aber er betont auch: „Wir bekommen genug Lebensmittel. Jeder, der die Kriterien erfüllt, kann das Angebot in Anspruch nehmen – niemand soll sich schämen.“
Lebensmittelausgabe
Samstags fahren die Freiwilligen zu den teilnehmenden Geschäften in Wolfsberg, St. Andrä und Bad St. Leonhard, um die gespendeten Waren abzuholen. Um 17 Uhr ist allgemeiner Treffpunkt für das jeweilige Team, Tische und Bänke werden aufgestellt und die Waren übersichtlich nach Kategorien sortiert. „Jeder Klient kann sich aussuchen, was er nehmen möchte“, erklärt Zweibrot. Die Ausgabe beginnt um 19 Uhr. Mit Waren, die übrig bleiben, werden auch zwei öffentliche Kühlschränke befüllt: einer bei der Markus-Kirche und einer beim Kindergarten St. Stefan. „Diese Sachen kann sich jeder nehmen, dafür braucht man keine Registrierung. Man kann aber auch Waren hineingeben“, ergänzt Zweibrot.
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