Lebensretter
Der 40. Defibrilator im Wiener Gemeindebau ging in Betrieb
- Bezirksvorsteher Erich Hohenberger, Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál und Mario Krammel, Präsident Puls – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes.
- Foto: PID/David Bohmann
- hochgeladen von Hannah Maier
Ein Defibrillator kann Leben retten. Mit wenigen Griffen kann er den Herzschlag wieder in Gang bringen. Vor kurzem wurde der 40. Defi im Wiener Gemeindebau in Betrieb genommen. Inzwischen wurde das Gerät 24 Mal im Gemeindebau benutzt.
WIEN/LEOPOLDSTADT. Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod ist der Defibrillator ein sehr effektives Mittel. Denn sollte einmal wirklich das Herz zum Schlagen aufhören, kann man mit diesem Gerät schnell und effektiv helfend eingreifen.
- Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál beim 40. Defi an einem Gemeindebau.
- Foto: David Bohmann
- hochgeladen von Karl Pufler
Jährlich sterben über 12.000 Menschen in Österreich am plötzlichen Herztod. Um diese Zahl in Wien zu verringern, gibt es seit 2020 eine Initiative vom Verein Puls und Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál (SPÖ), die Defis in Gemeindebauten anbringen. Da die meisten dieser Vorfälle in der eigenen Wohnung passiert, ist der "Lebensretter" gleichsam vor der Haustür.
Retter in der Leopoldstadt
Am Donnerstag, 13. Oktober, wurde der insgesamt 40. Defi im Gemeindebau in der Engerthstraße installiert. Alle Defis in den Gemeindebauten können nun von 72.000 Bewohnerinnen und Bewohnern benutzt werden.
- Defibrillatoren sind wichtige Hilfsmittel im Kampf gegen den plötzlichen Herztod.
- Foto: www.puls.at
- hochgeladen von Andreas Huber
Bisher wurde in den Gemeindebauten bereits 24 Mal der Defibrillator eingesetzt, um ein Leben zu retten. Allein von Jänner bis September 2022 kam der Defi zwölfmal zum Einsatz – die Tendenz dabei ist steigend.
Der Wiener Schrank
Inzwischen gibt es schon die Weiter-Entwicklung des Lebensretters: den Wiener Schrank. Dieser ist eine Art Schutz vor dem Defibrillator. Sowohl vor klimatischen Einflüssen als auch von Vandalen-Akten ist der "Wiener Schrank" eine Hülle, die den Defi schützt.
- Der Verein Puls und Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Katrin Gaál bei der Montage eines Defis in der Landstraße.
- Foto: PID/David Bohmann
- hochgeladen von Hannah Maier
Zusätzlich enthält er auch eine Alarmanlage. Natürlich ist er auch mit einer sicheren Stromversorgung versehen. So kann man im Falle eines Falles den Defi auch wirklich gleich benutzen. Den Wiener Schrank gibt es zurzeit an vier Standorten:
- Wohnhausanlage Adalbert-Stifter-Straße 23-31/19
- Aichholzgasse 54
- Wildganshof
- Engerthstraße 230
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