22.05.2017, 11:22 Uhr

Jugendliche setzen Ideen beim Jugendparlament durch

Die Ergebnisse des "Word Up!"-Jugendparlaments wurden in der Sigmund-Freud-Privatuniversität präsentiert. (Foto: WordUp!)

Das Word up Leopoldstadt Abschlussplenum fand in in der Sigmund Freud Privatuniversität statt. Die Ergebnisse wurden von Bezirkschefin Uschi Lichtenegger präsentiert.

LEOPOLDSTADT. Beim Abschlussplenum des Jugendparlaments wurden die gemeinsamen Erfolge gefeiert. Einige Wünsche der 120 Delegierten werden im Laufe des Jahres verwirklicht und machen die Leopoldstadt um ein Stück schöner für die Jugendlichen. Die Jugendarbeiter von "Word Up!" unterstützen die Jugendlichen beim Erarbeiten und Formulieren ihrer Wünsche. Die Ergebnisse des "Word Up!"-Jugendparlaments wurden in der Sigmund-Freud-Privatuniversität von Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger präsentiert.

Hier sind die Errungenschaften der jugendlichen Delegierten im Überblick:

• Ein neues Salettl: Der Max-Winter-Park bekommt einen Pavillon. So wird mehr Platz zum Verweilen geschaffen. An der Gestaltung des Salettls können sich die Jugendlichen beteiligen.

• Bodenmarkierungen: Ein Problem, das in vielen Wiener Parks vorhanden ist. Die Bodenmarkierungen am Sportplatz verschwinden langsam. Den Jugendlichen war es ein Anliegen, dass die Markierungen auf der Sportfreifläche im Manes-Sperber-Park erneuert werden.

• Fitness: Die Jugendlichen fordern Calisthenic-Fitnessgeräte im Prater. Das sind frei zugängliche Fitnessgeräte, die für jedes Alter geeignet sind. Außerdem sind sie rund um die Uhr zugänglich.

• Strom im Park: Für die ständige Erreichbarkeit gibt es mittlerweile eine Solar- Handy-Ladestation im Rudolf-Bednar-Park.

• Kunstworkshop: Gegen die willkürliche Beschmierung von Wänden sollen seitens der Jugendarbeit im 2. Bezirk Graffiti-Workshops angeboten werden. So könnte man den einen oder anderen kreativen Geist wecken – und gleichzeitig die eine oder andere Wand vor der Beschmierung retten.

Nach dem Plenum
Es gab anschließend an das Abschlussplenum ein Spiel mit sechs Stationen, bei denen sich die Jugendlichen vor der Kamera, im Rahmen eines Impro-Theaters, bei einem Quiz noch einmal mit dem Jugendparlament sowie mit Politik auseinandersetzen und Statements dazu abgeben konnten. Außerdem hatten die Jugendlichen in kleinen Gruppen die Möglichkeit, mit Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger zu diskutieren und Fragen zu stellen.
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