29.11.2016, 08:59 Uhr

Uschi Lichtenegger als Leopoldstädter Bezirksvorsteherin angelobt

Bezirksvorsteherin Uschi Lichtengger (2.v.li.) mit ihren Stellvertretern Adi Hasch (Grüne) und Astrid Rompolt (2.v.re.) und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (re.).

Jetzt ist es offiziell: Uschi Lichtenegger (Grüne) wurde am Montagabend im Rahmen der konstituierenden Bezirksvertretungssitzung von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou als neue Bezirksvorsteherin des zweiten Bezirks angelobt.

LEOPOLDSTADT. Pauken und Trompeten einerseits, Tränen andererseits: Bei der konstituierenden Leopoldstädter Bezirksvertretungssitzung in der Sigmund Freud Universität waren gemischte Gefühle zu spüren. Uschi Lichtenegger (Grüne) konnte dennoch die im Rahmen der Sitzung stattfindene Wahl durch die Bezirksräte für sich entscheiden und wurde von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou als neue Bezirksvorsteherin angelobt. "Der Bezirk startet in neue Zeiten. Ich wünsche mir, dass sie mir vertrauen. Ich werde für die beste Leopoldstadt der Welt arbeiten", sagte Lichtenegger in ihrer Antrittsrede. "Modern, sozial und weltoffen" solle sich der zweite Bezirk weiterhin präsentieren.

Als Bezirksvorsteher-Stellvertreter wurden Adi Hasch (Grüne) und Astrid Rompolt (SPÖ) angelobt. Einen Wechsel von rot zu grün gab es auch beim Vorsitz der Bezirksvertretung: Die bisherige Vorsitzende Marion Gebhart (SPÖ) wurde von Dagmar Gordon (Grüne) abgelöst.

Während die grünen Bezirksräte sichtlich Aufbruchsstimmung verbreiteten, gab es seitens der roten Fraktion hier und da einige Tränen. Viele langjährige Bezirksräte mussten gehen, viele Büromitarbeiter entschieden sich zu gehen. Kaum Freude war bei den 15 FPÖ-Bezirksräten zu spüren. Dennoch war die Rede von FP-Bezirksklubobmann Franz Lindenbauer durchwegs positiv und auf das Gemeinsame bedacht: "Es liegt an uns, zu zeigen, dass die Bezirksarbeit mehr bedeutet als die Aufstellung einer Parkbank. Wir sind direkt am Bürger dran", sagte Lindenbauer.

SPÖ-Klubchef Christoph Zich leitete seine Rede zwar mit den Worten "Wie konnte das passieren?" ein, fokussierte danach aber sehr schnell auf die Zukunft. "Wir werden dort zustimmen, wo wir die sozialdemokratische Handschrift erkennen", so Zich. Die Leopoldstadt solle ein Bezirk sein, wo sich alle wohlfühlen.
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