12.01.2018, 09:47 Uhr

Neue Gerechtigkeit bei der Familienbeihilfe

Karl Bader (ÖVP) freut der Beschluss. (Foto: ÖVP)

Kürzung der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder ist im Sinne der österreichischen Familien

BEZIRK LILIENFELD. Die Kürzung der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder wird im NÖ-Landtag bereits längere Zeit diskutiert. Im Dezember 2016 wurde dazu ein Resolutionsantrag eigebracht. Jetzt ist es soweit: Noch vor dem Sommer sollen die Gesetzesänderungen beschlossen werden und mit 1. Jänner 2019 in Kraft treten. „Bei vielen wichtigen Reformen waren Abgeordnete aus Niederösterreich Vordenker für den Bund", freut sich Landtagsabgeordneter Karl Bader. "Es gibt nun mehr Gerechtigkeit für die  Steuerzahler. Niemand konnte verstehen, warum Kinder, die nicht bei uns leben, dieselbe Familienbeihilfe erhalten sollten“, erklärt Bader.
Die Anpassung der Familienbeihilfe für Kinder im EU- und EWR-Ausland, deren Eltern in Österreich arbeiten, soll Einsparungen von rund 114 Millionen Euro pro Jahr bringen. Im Jahr 2016 wurden 273 Millionen Euro für 132.000 im Ausland lebende Kinder bezahlt.
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