Integration der Jugend in Traun: „Verhaltensregeln wurden eingeübt“

Johann Böhm setzt auf den Kontakt untereinander.
  • Johann Böhm setzt auf den Kontakt untereinander.
  • Foto: ÖVP
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

Welche Maßnahmen werden gesetzt, um Jugendliche mit Migrationshintergrund erfolgreich in die Gesellschaft einzubinden?
Böhm:

Eine sehr wichtige Maßnahme läuft unter dem Titel „Jugend im Dialog“ seit nunmehr 3 Jahren in den 3. Klassen der Neuen Mittelschule. Gemeinsam mit der Volkshilfe werden in diesem Projekt Unterrichtseinheiten dafür eingebracht, gegenseitige Akzeptanz und Respekt der Jugendlichen aus den verschiedenen Kulturkreisen und Religionen zu fördern und einzuüben. Viele dieser Verhaltensregeln wurden in den vergangenen Jahren auch schriftlich festgehalten.

Was braucht man für eine gelungene Integration?

Wichtig ist es, Möglichkeiten zum Einanderkennenlernen zu schaffen, die Bereitschaft zum Aufeinanderzugehen und gegenseitige Anerkennung.

Wie wichtig ist das Thema „Integration“ vor allem in der Stadt Traun?

Das Thema ist uns sehr wichtig. Seit dem Herbst 2015 haben wir hierfür ein eigenes Referat. Von hier aus werden die Kontakte zu den „Communities“ geknüpft. In einer eigens gegründeten Integrationsplattform werden alle Institutionen zur Mitarbeit eingeladen. Bei Veranstaltungen wird versucht, den Kontakt der Flüchtlingsgruppen zur Trauner Bevölkerung herzustellen.

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