Manfred Hackl von Erema neuer Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters

Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl mit dem neuen Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters, DI Manfred Hackl (CEO EREMA Group), und Cluster-Manager Wolfgang Bohmayr.
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl mit dem neuen Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters, DI Manfred Hackl (CEO EREMA Group), und Cluster-Manager Wolfgang Bohmayr.
  • Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
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Landeshauptmann-Stv. Dr. Strugl: „Mit dem EREMA Group-Geschäftsführer unterstützt ein Branchen-Vordenker strategische Ausrichtung des Clusters“

ANSFELDEN (red). Hackl, Geschäftsführer der EREMA Group, ist mit Dezember der neue Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters (KC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Er übernimmt die Agenden von Friedrich Kastner, CEO der Dr. Collin GmbH, der sieben Jahre lang das Sprachrohr des Expertengremiums des Kunststoff-Clusters gewesen ist. „Der Beirat mit seinen zwölf Branchenvertretern unterstützt den Cluster bei der strategischen Ausrichtung. Mit Manfred Hackl konnten wir einen Vordenker der Branche als KC-Beiratssprecher gewinnen“, zeigt sich Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv.  Michael Strugl erfreut.

Vision von der funktionierenden Kreislaufwirtschaft

Als eines der Hauptthemen hat sich der neue Beiratssprecher die Kreislaufwirtschaft an die Fahnen geheftet. „Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ist eine große Chance, das Image von Kunststoff zu heben. Aber ihr Gelingen hängt vom Zusammenspiel aller Beteiligten – von der Sammlung der Altkunststoffe über die Recyclingtechnologie bis zum Wiedereinsatz in der Verarbeitung – ab“, betont Hackl.

Fokus auf Haushaltsabfälle aus Kunststoff

Wie es funktionieren kann, wollen der Kunststoff-Cluster und der Cleantech-Cluster gemeinsam im Projekt „Coming Home“ zeigen: Die Initiative zielt darauf ab, regionale Stoffkreisläufe in Kooperation mit der Industrie und den regionalen Sammelsystemen zu schließen. Im Fokus stehen dabei Haushalts-Kunststoffabfälle.
Anhand des gelben Mehrweg-Sammeleimers „Öli“ soll ein Best Practice Projekt gestartet werden. Der „Öli“ ist ein etabliertes Altölsammelsystem der Landes-Abfallunternehmen (LAVU) in Oberösterreich. Der Kübel wird derzeit aus Polypropylen (PP)-Neuware hergestellt. Künftig soll von der LAVU gesammelter Altkunststoff für die Herstellung des Sammeleimers verwendet werden. Dieses lokale Projekt zeigt klar die Möglichkeiten von Sammlung und Recycling auf – nämlich, dass durch gemeinsame Bemühungen der Kunststoffindustrie Oberösterreichs der Produktkreislauf von Kunststoff geschlossen werden kann.

Schwerpunkt Recycling in der Forschung

Recycling ist auch Schwerpunkt in der Forschungsfabrik LIT Factory an der JKU
Unter der Führung des Linz Institute of Technology (LIT) der Johannes Kepler Universität Linz wird die LIT Factory, eine öffentliche Pilotfabrik I4.0, im Großraum Linz eingerichtet. Heimische Unternehmen können in Zukunft in diesem Testlabor, digitalisierte Produktionstechnologien erproben, ohne den eigenen Betrieb zu stören. Dort sollen beispielsweise Leichtbauteile aus Kunststoff für Autos entwickelt werden. Weitere Forschungsprojekte liegen aber auch im Bereich der Recyclingtechnik.

Zur Sache: Kunststoff-Cluster

Der Kunststoff-Cluster (KC) ist mit rund 400 Unternehmen, deren Gesamtumsatz sich auf ca. 17 Mrd. Euro beläuft, die größte Cluster-Initiative in Österreich. Insgesamt beschäftigen die Cluster-Unternehmen 63.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Initiierung und Begleitung von Innovationsprojekten liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten im Netzwerk. Die Träger des Kunststoff-Clusters sind die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH.
www.kunststoff-cluster.at

Bildtext:
V.l.: Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl mit dem neuen Beiratssprecher des Kunststoff-Clusters, DI Manfred Hackl (CEO EREMA Group), und Cluster-Manager Wolfgang Bohmayr.
Foto: Land OÖ / Daniel Kauder, Verwendung nur mit Quellenangabe

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