117 Linzer Kinder in Heimen untergebracht

Bei 106 Meldungen Dritter – das sind beispielsweise Verwandte, Sozialarbeiter oder Schulpersonal – waren die negativen Auswirkungen des Familienlebens so stark, dass die Übernahme der vollen Erziehung durch die Jugendwohlfahrt notwendig wurde. Dies bedeutet die Entfernung des Kindes aus der Herkunftsfamilie. Betroffen davon waren in Linz voriges Jahr 117 Kinder. 27 konnten bei Verwandten untergebracht werden, 90 Kinder wurden in sozialpädagogischen Einrichtungen betreut. Bei 388 Kindern waren eine direkte Unterstützung, wie Einzelbetreuung oder eine sozialpädagogische Familienhilfe notwendig. Weitere Kontrollbesuche und Treffen durch die Sozialarbeiter erfolgten bei Familien von 791 Kindern. 2011 gingen 1454 Meldungen bei der städtischen Jugendwohlfahrt ein, die eine Überprüfung der Lebensverhältnisse von Kindern nötig machten. Das entspricht einem Anstieg zum Vorjahr um rund 33 Prozent. 2010 waren es noch 1091 Meldungen gewesen. Insgesamt 9,9 Millionen Euro betrugen die Betreuungsausgaben für die betreuten Kinder. Dazu kommt der gesetzliche Beitrag der Eltern.

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