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Ein Bauprojekt im Hütterland sorgt bei den Siedlungsbewohnern im Stadtteil Kleinmünchen für Unmut und Kopfschütteln.
LINZ. Es ist ein Bild, das sich in Linz stets wiederholt. Die Nachbarschaft fühlt sich bei einem geplanten Neubau schlecht informiert und geht auf die Barrikaden. Diesmal heißt der Schauplatz Kleinmünchen. Die Siedlung Schörgenhub, das sogenannte Hütterland, ist die größte Stadtrandsiedlung in Linz. Auf großzügigen Grundstücken stehen hier mehr als 150 Einfamilienhäuser mit ihren markanten Giebeldächern. Die Bewohner befürchten, dass ein dreigeschoßiger Neubau der Zerstörung der Siedlung Tür und Tor öffnet. Walter Fastlabend vertritt als Obmann den Siedlerverein insgesamt 250 Mitglieder. Er sagt: "Wir fühlen uns vor vollendete Tatsachen gestellt."
"Auf Bevölkerung hören"
Am nördlichen Rand der Siedlung, bei der Carlonegasse, sollen per Gemeinderatsbeschluss drei Grundstücke zusammengelegt werden. Der Projektentwurf sieht eine zweigeschoßige Wohnanlage mit zurückgesetztem Dachgeschoß und 18 Wohneinheiten vor. "Der Zerstörung des Siedlungscharakters werden wir keine Zustimmung geben. Gerade in diesem sensiblen Bereich muss auf die Bevölkerung gehört werden", kritisiert ÖVP Linz-Klubobfrau Elisabeth Manhal die Neubaupläne. ÖVP, SPÖ und Grüne wollen das Projekt genehmigen. "Aufgrund der Randlage und Nähe zum Gewerbegebiet" im Osten seien "Nachverdichtung und Platzierung von größeren Baukörpern vertretbar", so etwa Vizebürgermeister und Infrastrukturreferent Markus Hein. Grünen Gemeinderat Klaus Grininger spricht von einer "maßvollen Nachverdichtung".
Einfamilienhäuser mit Giebeldächern prägen das Hütterland – die älteste Stadtrandsiedlung von Linz.
Ganz und gar nicht einverstanden ist Michael Lorbek, der gleich gegenüber der künftigen Baustelle wohnt. Er fürchtet, dass mit den neuen Wohnungen noch mehr Verkehr in die Gasse einzieht. "Meine Kinder lasse ich schon jetzt von 16 Uhr bis halb sieben nicht vor die Tür", erklärt Lorbek, dass kaum ein Pkw oder Kleinlaster aus dem nahen Gewerbegebiet straßenabwärts die 30-km/h-Begrenzung in der Gasse einhält.
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