Hightech schützt Linzer Baumbestand

Die Stadtgärten setzen als erste Anwender in Österreich Tree-Motion-Sensoren ein. Foto: pressmaster/Fotolia
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LINZ (jog). Die Lebensqualität einer Stadt definiert sich nicht wie noch vor einigen Jahrzehnten durch Mobilität und Verkehrsinfrastruktur. Der Baum ist stellvertretend für Grünflächen und Erholungszonen zum Symbol einer lebenswerten Stadt geworden. Linz zählt mit 116 Parks sowie rund 555 Hektar Wald zu einer der grünsten Städte Österreichs. Baumexperten der Stadtgärten sind nicht nur um Vielfalt und Neubepflanzungen bemüht, sondern haben sich auch dem Schutz verschrieben. Mit dem Einsatz von modernen Sensoren ist man Vorreiter. "Die Sensoren werden verwendet, um Baumschwingungen bei Stürmen oder Wurzelverletzungen auszuwerten und festzustellen", sagt Grün-Referentin Susanne Wegscheider. "Ich kann mich mittlerweile schon als Sturmjäger bezeichnen. Sobald der Wind über 40 km/h weht, bin ich draußen und bringe die Sensoren an", sagt Werner Edlinger, Baumexperte der Stadt Linz. Nicht Sturmschäden, sondern auch Wurzelverletzungen bei Baggergrabungen können so festgestellt werden. "Man muss den Verantwortlichen klar machen, dass bei Unachtsamkeit der Baum irgendwann abstirbt. Bei Telefonleitungen passt man bei Grabungen ja auch besonders gut auf", so Edlinger. Die neue Technologie stellte er heuer beim 20. Linzer Baumforum vor. Diese Plattform ist seit vielen Jahren um Weitergabe von Baumwissen bemüht. Experten trafen sich letzte Woche im Volkshaus Ebelsberg unter dem Motto

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