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Anrainer wünschen sich Verkehrsberuhigung in der Brennerstraße

Die Brennerstraße in Urfahr wird von vielen Pendlern aus dem Umland als "Schleichweg" genutzt. Die Anwohner René Aichinger (links), David Resch (2. v. li.) und Verena Freudhofer fordern jetzt von der Stadtpolitik Maßnahmen.
  • Die Brennerstraße in Urfahr wird von vielen Pendlern aus dem Umland als "Schleichweg" genutzt. Die Anwohner René Aichinger (links), David Resch (2. v. li.) und Verena Freudhofer fordern jetzt von der Stadtpolitik Maßnahmen.
  • Foto: BRS/Gschwandtner
  • hochgeladen von Silvia Gschwandtner

Eigentlich ist die Brennerstraße in Urfahr eine ruhige Anwohnerstraße. Als Ausweichroute für Pendler, die die Rudolfstraße umgehen möchten, ist sie jedoch zu Stoßzeiten stark befahren. Auch die 30er-Zone wird oft ignoriert, was schon zu brenzligen Situationen führte. Jetzt wünschen sich die Anwohner von der Linzer Stadtpolitik eine Lösung.

LINZ. "Schätzungsweise 200 bis 300 Pendler nutzen die Strecke täglich", berichtet René Aichinger, Anwohner in der Brennerstraße am Auberg. Sie umfahren damit den täglichen Stau in der Rudolfstraße. Auch am Wochenende ist die eigentlich ruhige Straße stark befahren: "Da ist es hauptsächlich der Ausflugsverkehr ins Mühlviertel." Ihn und die weiteren Bewohner stört nicht unbedingt nur das Verkehrsaufkommen, sondern sie machen sich auch Sorgen um ihre Sicherheit. 

Zu hohe Geschwindigkeit und riskante Ausweichmanöver

Dadurch das die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h oft nicht eingehalten wird, ist es in der Vergangenheit bereits zu gefährlichen Situationen gekommen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Straße in einer unübersichtlichen Kurve verläuft und eine Fahrspur durch parkende Fahrzeuge blockiert ist. "Das Parken ist grundsätzlich aber kein Problem, das ist sogar hilfreich, da die durchfahrenden Autos wenigstens etwas vom Gas gehen", meint Aichinger, "meine größte Angst ist aber, dass da einmal ein Kind auf die Straße läuft."

Brenzlige Situation mit Kinderwagen

Problematisch sei es dann, wenn bei Gegenverkehr die Autos unvermittelt auf den Gehsteig ausweichen. "Mir ist schon einmal ein Lieferwagen mit hoher Geschwindigkeit auf dem Gehsteig entgegengekommen, als ich mit dem Kinderwagen unterwegs war", berichtet Verena Freudenthaler, Aichingers Lebensgefährtin. Auch andere Nachbarn berichten beim Besuch der StadtRundschau vor Ort von ähnlichen Zwischenfällen. 

Regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen 

Als Lösungsmaßnahme wünschen sich die Anrainer von der Stadt Linz zumindest regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen. "So wird vielleicht die Strecke weniger attraktiv", hofft Aichinger. Außerdem wäre ein zusätzlicher Poller, einige sind ja bereits aufgestellt, am Gehsteig hilfreich: "Das hält die Autofahrer zumindest davon ab, auf den Gehweg zu fahren." 

Erste Maßnahmen zugesichert

Auf Nachfrage der StadtRundschau an Vizebürgermeister Markus Hein, dem das Problem schon länger bekannt ist, sichert dieser erste kurzfristige Maßnahmen zu: "Wir werden eine Verkehrszählung und eine Kontrolle der Geschwindigkeit gerne durchführen. Weitere Maßnahmen werden dem Ergebnis entsprechend ausgearbeitet." Außerdem möchte seine Fachabteilung das Aufstellen einer mobilen Tempo-Anzeige vorantreiben.

Grüne können sich Fahrverbot vorstellen

Helge Langer von den Linzer Grünen geht sogar noch einen Schritt weiter und würde sogar ein Fahrverbot ausgenommen Anrainer in Betracht ziehen und unterstützen. "In der nahen Emil-Futter-Straße gibt es so eines bereits aus diesem Grund. Auf jeden Fall würden wir für weitere Maßnahmen die Anrainer miteinbeziehen", so Langer.

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