Spatenstich
Blau Weiß Linz "macht einen Sprung nach vorne"

Ankick zum Stadionbau: Bürgermeister Klaus Luger (Mitte) spielte den Auftakt-Pass zum Neubau des Donaupark-Stadions.
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  • Ankick zum Stadionbau: Bürgermeister Klaus Luger (Mitte) spielte den Auftakt-Pass zum Neubau des Donaupark-Stadions.
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  • hochgeladen von Benjamin Reischl

"Donaupark neu" als sportlicher und wirtschaftlicher Auftrieb für königsblauen Fußball in der Stahlstadt.

LINZ. Schlag auf Schlag geht es für den Zweitligisten FC Blau Weiß Linz in den letzten Tagen, denn der nahende Spatenstich des größten Bauvorhabens in der Klubgeschichte beflügelt den Club. Im Gespräch mit der StadtRundschau sprechen Sportdirektor Tino Wawra und Geschäftsführer Stefan Reiter über das ambitionierte Projekt.

"Sportlich erhoffe ich mir, dass sich das Stadion auch auf unser Budget auswirkt und wir schon bald in der Bundesliga spielen."

Stadionprojekte beflügeln Clubs in allen Ligen des Fußballs. Einen solchen Aufschwung erhofft man sich ebenso an der Donau, sowohl in sportlicher, als auch wirtschaftlicher Hinsicht.
"Durch den Bau des Stadions macht der gesamte Club einen Sprung nach vorne. Zudem gehe ich davon aus, dass sich durch die zusätzlichen Einnahmen im sportlichen Bereich neue Möglichkeiten ergeben werden", sagt Tino Wawra, der damit auch die Konkurrenzfähigkeit mit anderen Zweitligisten anspricht: "Dadurch wollen wir finanziell zum GAK oder Wacker Innsbruck aufschließen." Geht es nach Wawra, spielt man ab 2023 nicht nur in einem neuen Stadion, sondern auch in der Bundesliga. "Das ist unser Ziel, wird aber sicher nicht zum Hemmschuh für die Kicker werden. Das Stadion in Summe wird uns dabei helfen, Spieler langfristig vom blau-weißen Projekt zu überzeugen, das langfristig konzipiert ist", so der ehemalige Kicker, der bei einem möglichen Aufstieg in die Bundesliga von einem Eröffnungsspiel gegen den LASK oder Rapid träumt.

Club mit neuen Chancen

Für Blau-Weiß-Geschäftsführer Stefan Reiter steht fest, dass "dieses Stadion für den Club langfristig die Chance ist, sich eigenständig zu finanzieren und deutlich höhere Einnahmen zu lukrieren."

Der Klubmanager spricht an, als Generalmieter etwa den Stadionnamen verkaufen zu können, zudem gibt es Sky Loungen. "Hier gibt es bereits Interessierte. Grundsätzlich ist schon zu erkennen, dass das Stadion Interesse geweckt hat", erklärt Reiter, der sich durch den Bau einen Effekt bis hinunter zu den Nachwuchsteams erwartet: "Man weiß von anderen Stadionprojekten, dass nicht nur der Zuschauerschnitt steigt. Wir rechnen nicht nur mit einer Auslastung von rund 70 Prozent, sondern generell, dass wieder mehr Jugendliche den Weg zum Fußball finden."

"Das Projekt wird sich refinanzieren, denn als Klub leisten wir jährlich Abgaben in Höhe von einer Million Euro."

Zudem räumt er mit einem Mythos hinsichtlich der Kosten auf: "Das Projekt wird sich refinanzieren. Wir haben 30 Mitarbeiter, die bis zur Eröffnung nochmals mehr werden. Der Verein wird nachhaltig wachsen und für jene Steuern – aber auch Sozialversicherungsbeiträge – leisten wir gut eine Million Euro Abgaben. Die Finanzierung durch die öffentliche Hand ist für jeden Fußballclub entscheidend, denn sie sichert das Fortbestehen."



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