Eishockey
Linzer "Wings" sind auf gutem Weg

Das Heimspiel am Freitag gegen Znaim soll für den Klub, das Team und die Fans zu einem echten Fest werden.
  • Das Heimspiel am Freitag gegen Znaim soll für den Klub, das Team und die Fans zu einem echten Fest werden.
  • Foto: Black Wings Linz/Eisenbauer
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Linzer stießen mit Znaim-Sieg Play-off-Tor weit auf. Am Freitag wartet erneut der Klub aus Mähren.

LINZ. "Die Richtung geht nach oben", sagt Black Wings-Manager Christian Perthaler, dessen Team am Freitag die Chance hat, einen weiteren Schritt Richtung Play-off in der EBEL zu setzen. Für die erfolgsverwöhnten Linzer Fans dennoch ein ungewohnter Weg, ist es doch schon einige Jahre her, seit die Linzer das letzte Mal im unteren Play-off vertreten waren. "Das ist für uns natürlich eine neue Situation, die wir in dieser Art und Weise in den letzten Jahren nicht gekannt haben", erklärt Perthaler, der daraus aber das Positive mitnehmen will: "Wir haben heuer mit Qualifikationsrunden die andere Seite kennengerlernt und sind guter Dinge, auch etwas gelernt zu haben, denn das Eishockey ist mit einem ständigen Lernprozess verbunden."

Team im Aufwind

"Jubel und Zufriedenheit wären fehl am Platz", sagt Perthaler, der dies weiter präzisiert:

"Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und versuchen, dass wir uns verbessern. Es gibt immer Kleinigkeiten, die auszubessern sind. Gelingt uns dies, werden wir unseren Weg gehen."

Wichtige Punkte

Mit dem 5:4-Sieg in Znaim haben die Linzer wichtige Punkte eingefahren. "Das war nicht nur für die Tabelle ein wichtiger Sieg, sondern auch für die Köpfe, denn wir haben zwar immer wieder viele Chancen, sind aber oftmals nicht in der Lage, diese zu verwerten. Gegen Znaim haben wir die Partie zu Ende gespielt und verdient gewonnen", so Perthaler, der mit dem Umstand, nun die Qualifikation fürs Play-off selbst in der Hand zu haben, sehr zufrieden ist: "Am Freitag spielen wir gleich wieder gegen Znaim, am Sonntag gegen Dornbirn. Beide Partien sind Heimspiele. Ich traue es den Jungs zu, den Sack zuzumachen und zwei Mal als Sieger vom Platz zu gehen."

Mentale Stärke

"Im Sport passiert sehr viel im mentalen Bereich. Siegt man, kommt das Selbstvertrauen von alleine, doch das ist alles sehr schnelllebig", weiß der ehemalige Eishockey-Profi, dessen Team in den letzten Jahren immer um den Titel in der EBEL spielte. Im Sommer folge jedoch ein Umbruch im Kader. Im weiteren Verlauf der Saison musste Troy Ward das Trainerzepter abgeben. "Ich sehe uns sportlich auf dem richtigen Weg. Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass es bergauf geht, jedoch schleichen sich immer wieder kleine Rückschritte ein, an denen wir arbeiten müssen", sagt Perthaler, der aber betont: "Das System fängt an zu greifen."

Play-off am Horizont

Fünf Spiele warten auf die Linzer noch in der Zwischenrunde, danach ruft das Play-off. "Darauf konzentrieren wir uns aktuell noch nicht zu stark, denn damit alles fix ist, brauchen wir noch Siege", so Perthaler, dessen Team aktuell mit Znaim punktegleich die Tabellenspitze übernommen und sieben Zähler Vorsprung hat. "Wen wir als Gegner bekommen, haben wir ja nicht selbst in der Hand. Entweder zieht uns jemand, oder wir spielen gegen den, der in der Pick-Round übrig bleibt", unterstreicht das Urgestein.

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