Linzer Start-up in Paris
Gemeinsam gegen Lungenkrankheiten

Die Atmos-Delegation auf Besuch in Paris.

Das Linzer Start-up Atmos Aerosol Research präsentierte in Paris seine Innovation zur Erforschung der  Luftgüte.

LINZ. Das Linzer Start-up Atmos Aerosol Research hat sich der globalen Problematik der zunehmenden Luftverschmutzung angenommen. Damit steht das Unternehmen nicht alleine da.
Al Gore-Berater Alois Flatz oder Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Kepler Universitätsklinikum, oder crate.io-Gründer Jodok Batlogg zählen zu den Unterstützern des Start-ups. Sie alle bündeln ihr Know-how im Kampf gegen Lungenkrankheiten und für die Atmosphärenforschung. Hervorgegangen ist Atmos Aerosol Research aus der Zusammenarbeit der Software-Spezialisten Catalysts mit Christoph Steindl und dem Atmos-Projekt von Tabakfabrik-Direktor Chris Müller.

Exakte Luftmessung

Die Technologie von Atmos erlaubt es, die Luftpartikel über dem Globus in jeder Höhe in noch nicht da gewesener Präzision und Detailtiefe darstellen zu können. Ein Algorithmus analysiert die Daten globaler Weltraumstationen. Das macht Aussagen darüber möglich, wo sich die Partikel befinden, in welcher Höhe sie schweben oder wie diese beschaffen sind. Handelt es sich etwa um Feinstaub oder gesundheitsförderliche Salzpartikel? Damit wird der Einfluss auf Gesundheit und Wetter messbar. Eine Delegation von Atmos präsentierte in Paris vor einem hochkarätigen Publikum aus Wirtschaft, Industrie, Meteorologie und im Beisein des österreichischen Botschafters Michael Linhart die neue Technologie.

Weiter nach Afrika

Frankreich stellt für Atmos auch einen idealen Ausgangspunkt für das Erreichen des afrikanischen Kontinents dar. Dort sind hundert Prozent aller unter Fünfjährigen einer Luftverschmutzung ausgesetzt sind, die die WHO als gesundheitsgefährdend einstuft.

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