KI-Telefonassistenz
Linzer Start-up "goai" will Kundenservice revolutionieren

Das Gründerteam: Felix Rieser, Philip Panwinkler und Benjamin Besic (v.l.n.r).  | Foto: goai
  • Das Gründerteam: Felix Rieser, Philip Panwinkler und Benjamin Besic (v.l.n.r).
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Das Mitte 2025 gegründete Start-up "goai" entwickelt KI-basierte Telefonassistenz und zählt bereits einige Klein- und Mittelbetriebe aus dem deutschsprachigen Raum zu seinen Kunden. Das junge Technologieunternehmen arbeitet darüber hinaus an einer zentralen KI-Customer-Service-Plattform, die sämtliche Kundenkanäle in einem System zusammenführen und damit für Mitarbeiterentlastung sorgen soll. 

LINZ. Viele Unternehmen sind in Österreich mit ansteigendem Anfragevolumen, Fachkräftemangel im Kundenservice sowie wachsenden Erwartungen an Erreichbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit konfrontiert. Für diese Herausforderungen bietet "goai" zielgerichtete Lösungen an. "Wir richten uns an Betriebe, die ihren Kundenkontakt effizienter und skalierbar gestalten wollen. Künstliche Intelligenz kann hier punktgenau entlasten, ohne den menschlichen Kontakt zu ersetzen", sagt Philip Panwinkler, eines von drei Gründungsmitgliedern des Linzer Start-Ups. 

KI beantwortet 80 Prozent aller Kundenanfragen

Das Feedback der bestehenden Kunden sei sehr gut, betont Panwinkler. "Wir legen mit den Betrieben eine Wissens-Datenbank an, auf die die KI Zugriff hat und daraus ihre Antworten für einen verlässlichen Kundenservice generiert. Sollte der Fall eintreten, dass die KI aufgrund komplexer Fragestellung nicht weiterweiß, dann leitet sie den Kunden an einen Mitarbeiter weiter. Nach einer gewissen Testphase mit mehreren Anrufen funktioniert der Kundenservice tadellos. Aktuell beantwortet der automatisierte KI-Kundenservice rund 80 Prozent aller Kundenfragen selbstständig." Die Quote soll in den kommenden Monaten noch weiter gesteigert werden. Vor allem Arztpraxen greifen gerne auf den "goai"-Kundenservice zurück. "Terminvereinbarungen beim Arzt sind beispielsweise ohne lästige Wartezeit am Telefon möglich. Das spart wertvolle Ressourcen der Mitarbeiter in den Praxen und ebenso Zeit für den Kunden", erklärt Panwinkler. 

25 verschiedene Sprachen wählbar

In den kommenden drei Jahren liegt der Fokus von "goai" auf der Weiterentwicklung des Produkts zu einer zentralen KI-Customer-Service-Plattform, die künftig Telefonie, E-Mails, Support-Tickets und Social-Media-Anfragen in einem System zusammenführt. "Wir wollen Schritt für Schritt wachsen – unser Ziel ist es, unser Produkt in Zukunft nicht nur in der DACH-Region, sondern europaweit zu vertreiben." Schon jetzt ist der "goai"-Kundenservice international aufgestellt. So kann die KI in insgesamt 25 auswählbaren Sprachen auf die Fragen der Kunden eingehen – akzentfrei und in Echtzeit.

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