27.12.2017, 00:00 Uhr

Dem Kater an den Feiertagen vorbeugen

Erika Mittergeber & Lisa Rumetshofer (Foto: privat)
Linz: LINZ |

An den Feiertagen wird oft zu viel gegessen und getrunken. Experten geben Tipps gegen das Unwohlsein.

Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür, somit auch jede Menge Einladungen zu Festessen, Feiern und Fröhlich sein. Dabei wird auch gerne mal etwas über die Stränge geschlagen. Erika Mittergeber, Diätologin von „Die Essperten“ in Linz, verrät Tipps und Tricks dazu. Ein sicherer Tipp gegen die Feiertagsbeschwerden ist das bewusste Genießen von Essen und Alkohol in Maßen. Isst man mit Genuss, dann schmeckt es, man lässt sich beim Essen Zeit und spürt das Sättigungsgefühl gut. Nach solchen Mahlzeiten stellt sich ein Wohlgefühl ein. Überisst man sich, drückt es, man ist träge und fühlt sich unwohl. Dabei hat ein bewusster Genuss für Mitterberger nichts mit Menge, sondern mit Qualität zu tun. Übermäßige Konsumation belastet lediglich die Verdauungsorgane, so die Expertin. Diese sind darauf ausgerichtet, dass sie zwischen den Mahlzeiten Erholungsphasen haben. Die Völlerei an den Feiertagen bietet das jedoch kaum. Üppige Mahlzeiten liegen viele Stunden im Magen, Bauchspeicheldrüse und Darm müssen auf Hochtouren arbeiten, die Leber ein Zuviel an Nährstoffen verstoffwechseln. Alkohol verstärkt dies noch. Entgegen der weit verbreiteten Meinung hilft er nicht beim Verdauen. Für einen kurzfristigen Tipp rät Mitterberger zu einem Glas Wasser oder Tee direkt vor der Mahlzeit. Dadurch stellt sich beim Essen schneller eine Sättigung ein. Eine ausreichende Aufnahme von Wasser empfiehlt sich auch beim Neujahrskater. Flüssigkeit und Elektrolyte sind hier für eine rasche Erholung wichtig. Weiters rät die Diätologin im Falle eines Falles zu magenberuhigenden Tees wie Ingwer, Minze, Käsepappel, Melisse oder auch verdünnte Fruchtsäfte ohne viel Fruchtsäure. Eine warme Suppe mit Einlage ohne Fettaugen drauf zum Beispiel Nudelsuppe mit Karotten oder Haferflockensuppe, bringen die Lebensgeister wieder zurück. Wer sich dann noch zu einem Spaziergang an der frischen Luft aufrafft ist bereits wieder auf der Siegerseite angekommen. Vom klassischen Reparatur-Seiterl rät Mitterberger allerdings entschieden ab.
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