17.10.2014, 12:31 Uhr

Europa quo vadis

Markus Raml, Stefan Bruckbauer,Maria Winklhofer Hartmut Staltner und Robert Herger (Foto: cityfoto)

Auch das 4. Raml und Partner Forum, gemeinsam mit der Bank Austria veranstaltet, widmete sich relevanten Themen.

„Experte sieht positive Aspekte für 2015“
Beim Raml und Partner Forum, das gemeinsam mit der Bank Austria UniCredit veranstaltet wurde, referierte der Chefökonom des Instituts, Mag. Stefan Bruckbauer, über die volkswirtschaftliche Situation in Österreich und der Europäischen Union. Die Risiken eines Handelskrieges gefährden Russland mit 13,5 %, aber die EU nur mit 1,1 % des BIP. „Aus wirtschaftlicher Perspektive wird es sich Wladimir Putin genau überlegen, ob er die Sanktionsspirale weiter ausufern lässt“, so Mag. Stefan Bruckbauer. Die Effekte eines Rückgangs des russischen BIP um 4 % haben einen negativen Effekt für Österreich von 0,40 %.
Schwächen zeigt auch die Inlandsnachfrage, besonders der private Konsum und die Investitionstätigkeit der Unternehmen ist sehr zögerlich. „Ohne Investitionen wird die heimische Wirtschaft gegenüber den starken Mitbewerbern vor allem in den USA und dem asiatischen Raum zurückfallen, da ist die Politik gefordert, stärkere steuerliche Investitionsanreize zu setzen“ so Mag. Markus Raml. „Leistung muss sich wieder lohnen, man muss den Eingangssteuersatz senken und denen, die mehr Arbeiten auch wieder mehr geben“ so Raml.
“langfristige Zinsen sind dzt. auf Rekordtief“
Für 2015 sieht Mag. Stefan Bruckbauer positive Effekte. Leichte Steigerung der weltweiten Nachfrage, Zinsen auf Rekordtief, der EUR Wechselkurs geht zurück, die Stimmung ebenso, daher wären positive Impulse aus der Politik erwünscht. „Langfristige Zinsen sind dzt. auf Rekordtief daher sollten solche Überlegungen unbedingt angestellt werden und sind im Einzelfall zu prüfen“, so Hartmut Staltner, MBA Leiter Firmenkunden Oberösterreich auf die Nachfrage aus dem Publikum ob langfristige Kredite aktuell auf einen Fixzins umgestellt werden sollen.



Markus Raml zum Hintergrund seines 4. Raml und Partner Diskussionsforums:


Europa hat eine wichtige wirtschaftliche Dimension, denken wir nur an die Exporte aus unserem Bundesland und den damit verbundenen Wohlstand. sondern auch
Gerade als Unternehmer stehen wir jeden Tag im Wettbewerb, wir benötigen aber von Experten Einschätzungen, an die wir uns auch halten können.

Unternehmer müssen sich auch untereinander austauschen, aus den Erfahrungen und Erlebnissen der anderen profitieren.

Die abschließenden Worte von Markus Raml „Oberösterreich ist unsere Heimat, Österreich unser Vaterland, aber Europa ist unsere Zukunft – besonders für unsere Kinder und Enkel. Es gibt keine Alternative zu Europa und der EU und ihrer gemeinsamen Wirtschaftspolitik.“
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