18.12.2017, 17:25 Uhr

Mann starb bei Arbeitsunfall

Der Unfall passierte auf dem Gelände der voestalpine. (Foto: voestalpine)
Ein 53-jähriger Arbeiter aus Linz starb heute bei einem Arbeitsunfall. Das berichtet die Polizei OÖ in einer Aussendung. Der Mann hatte gegen 10:30 Uhr in der Hochofen-Abteilung zu tun. Er befand sich bei einem Koksbunker. Sein Arbeitskollege hörte plötzlich Hilfeschreie und bemerkte, dass der 53-Jährige kopfüber in den Koksbunker gefallen war. Der Kollege rief sofort Hilfe. Die betriebseigene Feuerwehr versuchte noch, den Arbeiter aus dem Bunker zu befreien. Eine anschließende Reanimation durch die Rettung verlief jedoch ohne Erfolg. Leider kam für den Mann jede Hilfe zu spät.

Von Seiten der voestalpine heißt es zu dem Vorfall laut Konzernsprecher Peter Felsbach: „Ein Mitarbeiter einer Fremdfirma (Felbermayr) ist Montagvormittag bei Reparaturarbeiten an einer Koks-Anlage, die zur Befüllung der Hochöfen dient, am Gelände der voestalpine in Linz tödlich verunglückt. Aus noch ungeklärten Gründen ist der Arbeiter in einen Bunker gestürzt und verschüttet worden. Die internen Einsatzkräfte der voestalpine-Notfallorganisationen waren binnen Minuten vor Ort. Die Person konnte dennoch nur mehr leblos geborgen werden, eine Reanimation blieb leider erfolglos. Das Arbeitsinspektorat ist dabei, den genauen Unfallhergang zu prüfen.“
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