10.04.2017, 16:39 Uhr

Raum für Innovation in der Tabakfabrik

Der Makerspace bietet unter anderem Jugendlichen die Möglichkeit sich weiterzubilden und sich kreativ zu entfalten. (Foto: CAP)
"Innovationswerkstätte", "Makerspace", "FabLab", es gibt viele Bezeichnungen, die zutreffend sind für das, was da in die Tabakfabrik kommt. Und es ist in jedem Fall einzigartig in Oberösterreich. Der Betreiber CAP.future wird auf 1.800 Quadratmetern ein Digital-Lab mit 3D-Druckern, Laser Cutter, eigenem Elektronikbereich und Computer-Arbeitsplätzen entstehen lassen. Dazu kommen noch eine sogenannte Factory mit Werkstätten für Holz-, Metall- und Kunststoffverarbeitung inklusive eigenem Lackierbereich. Das Besondere daran: Die Räumlichkeiten stehen für einen geringen Mitgliedsbeitrag allen zur Verfügung. "Es gibt eine wachsende Community an Leuten, die Ideen haben. Bei uns kann man diese Ideen materialisieren", sagt Werner Arrich, der an der Entwicklung des Makerspace in der Tabakfabrik federführend mitwirkt.

Entfaltung der Potenziale

In der Innovationswerkstätte wird Wissen angeeignet und Kompetenzen werden ausgetauscht. "Als Ergebnis der Innovationswerkstätte erwarte ich mir bei allen Beteiligten ein sehr effektives, zielgerichtetes Lernen und Wachsen und damit eine Entfaltung ihrer Potenziale“, sagt Ludwig Szinicz, Gründer und Vorstand der Future Wings Privatstiftung, die das Projekt unterstützt. Die Innovationswerkstätte ist also ein Ort, an dem sich alle, die an digitalen und analogen Technologien interessiert sind, austauschen und gemeinsame Projekte realisieren können. Das betrifft Privatpersonen genauso wie Schüler, Lehrlinge, Studierende und Unternehmen.

"Lernen und wachsen"

In dieser Innovationswerkstätte soll auch an zukunftsweisenden Lernkonzepten geforscht und experimentiert werden. Viel Wert wird dabei auf "Lernen und wachsen" gelegt. "Die Future Wings Privatstiftung engagiert sich in Projekten, die junge Menschen befähigen, ihren ganz persönlichen Entwicklungsweg zu gehen – ihnen Flügel zu verleihen, mit denen sie in ihre viel versprechende Zukunft fliegen können", so Szinicz.
Auch seitens der Tabakfabrik erwartet man sich viel von den neuen Mietern. „Die Nachricht, dass es in der Tabakfabrik einen Makerspace geben wird, ist von allen bestehenden und zukünftigen Mietern enthusiastisch aufgenommen worden“, sagt Markus Eidenberger, Kaufmännischer Direktor der Tabakfabrik. Mit dieser Begeisterung sollen dann bei der Eröffnung im Frühling 2018 möglichst viele angesteckt werden. "Nur ein lebendiger Austausch von Menschen kann Horizonte erweitern, neue Ideen ermöglichen und einen Ort mit Leben und Begeisterung füllen. Mit dieser Innovationswerkstätte schaffen wir einen Raum, der dies ermöglicht", so Ruth Arrich-Deinhammer, die sich seit 2010 im Ausbildungsprogramm CAP. engagiert.
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