Denkbar knapper Sieg für Eugen Grader bei den Bürgermeisterwahlen

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WAGRAIN (ms). Als einer von acht Salzburger Gemeinden, waren auch in Wagrain die Bürgermeisterwahlen noch nicht abgeschlossen. Hier traten Eugen Grader (ÖVP) und Josef Kreuzsaler (SPÖ) in einer zweiten Runde gegeneinander an.

Ein heißes Thema

Scheinbar ist die Diskussion um den Bürgermeister in Wagrain ein sehr heißes Thema. Als sich die Redakteure der BZ für ihre Leser bei den Wählern am vergangenen Sonntag um ihre Wünsche und Anforderungen an den neuen Bürgermeister informieren wollten, konnten oder wollten mindestens 95 Prozent der Befragten keine Äußerung dazu machen. Schließlich konnte sich mit einer Mehrheit von 54,4 Prozent der Stimmen Eugen Grader (ÖVP) gegen seinen Herausforderer Josef Kreuzsaler (SPÖ) durchsetzten. Dieser brachte es immerhin auf 45,6 Prozent der Stimmen und zeigt sich über das Ergebnis sehr zufrieden: "Gegen den amtierenden Bürgermeister einer ÖVP Hochburg wie Wagrain ist das Ergebnis ein gewaltiger Erfolg. Immerhin wollten knapp 46 Prozent einen Wechsel an der Spitze." Auch die FPÖ sprach im Vorfeld eine Empfehlung für Kreuzsaler aus, was den neuen Vizebürgermeister natürlich riesig freut. "Ich habe nicht damit gerechnet, schon im ersten Wahlgang so weit zu kommen. Im zweiten wollte ich jetzt natürlich noch mehr", gibt sich der Gegner geschlagen.

Interessantes vom neuen Bürgermeister

Eugen Grader selbst hat damit gerechnet wieder Bürgermeister zu werden, aber auch, dass es für ihn knapp wird. "Es ist immer schwer Stimmen einzuschätzen, außerdem sind gewisse Dinge übersehen worden", erklärt Grader. Auch seinen Zweitjob als Hauptschuldirektor rechtfertigt er: "Ich halte Bürgermeister als Hauptberuf in Gemeinden unserer Größen für nicht zielführend. Hätte ich die Wahl nicht gewonnen, würde ich nun mit 56 Jahren auf Arbeitssuche gehen müssen. Mit dem Gehalt hat das alles gar nichts zu tun."

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