Bundesheer
Bereichsmeisterschaft im Schießen: Tamsweger Soldat räumt gleich doppelt ab
- hochgeladen von Wolfgang Riedlsperger
Am Schießplatz Glanegg stellten Soldatinnen und Soldaten aus dem gesamten Bundesland Salzburg bei der Bereichsmeisterschaft im Schießen ihr Können unter Beweis. In den Bewerben mit dem Sturmgewehr 77 und der Pistole 80 waren Präzision, Konzentration und Schnelligkeit gleichermaßen gefragt.
Tamsweger Soldat räumt gleich doppelt ab
Den Titel im Einzelbewerb mit dem Sturmgewehr 77 sicherte sich Oberwachtmeister Alexander Schweiger von der 1. Kompanie des Jägerbataillons 8 aus der Strucker-Kaserne in Tamsweg. Der Bewerb setzte sich aus einem Präzisionsdurchgang mit zehn Schuss in sechs Minuten sowie einer Schnellfeuerserie mit weiteren zehn Schuss innerhalb einer Minute auf eine 200 Meter entfernte Scheibe zusammen.
Auch im Mannschaftsbewerb überzeugte das Team des Jägerbataillons 8. Nach einem 200-Meter-Lauf mussten die vier Schützen innerhalb von drei Minuten jeweils zehn Schuss auf ein 200 Meter entferntes Ziel abgeben. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherten sie sich den Sieg vor der Mannschaft der Heeresmunitionsanstalt Buchberg.
Die 16 besten Schützen der Bereichsmeisterschaft qualifizierten sich für die Heeresmeisterschaft im Schießen, die von 13. bis 17. Oktober am Truppenübungsplatz Lavanter Forcha bei Lienz in Tirol ausgetragen wird.
Militärkommandant würdigt Leistungen der Schützen
Die Siegerehrung nahm der Salzburger Militärkommandant, Brigadier Peter Schinnerl, vor. Dabei betonte er die Bedeutung des militärischen Schießens für die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres:
„Das Schießen zählt zu den Kernkompetenzen des Soldaten. Solche Wettkämpfe sind essenziell, um diese Fähigkeiten zu festigen und weiterzuentwickeln.“
Die Bereichsmeisterschaft ist ein wesentlicher Bestandteil der militärischen Ausbildung. Sie dient nicht nur dem Leistungsvergleich, sondern trägt entscheidend zur Vertiefung der Schießfertigkeiten, zur Förderung des Teamgeistes und zur Sicherstellung einer hohen Einsatzbereitschaft der Soldatinnen und Soldaten bei.
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