10.01.2018, 07:00 Uhr

Brand fordert mehr Straßenbudget für Salzburgs Süden

Salzburgs SPÖ-Verkehrssprecher Gerd Brand aus Sankt Margarethen im Lungau.

Obwohl knapp 22 Prozent aller maroden Landesstraßen im Bundesland Salzburg durch den Lungau führten, flößen heuer nur elf Prozent der Budgetmittel für den Neu- und Ausbau sowie Instandsetzungsarbeiten in den Bezirk Tamsweg. Das ist dem Lungauer SPÖ-Chef zu wenig.

LUNGAU. Hinsichtlich der Landesstraßen im Bundesland Salzburg kommt zu Jahresbeginn erneut Kritik vom Lungauer Landtagsabgeordneten und SPÖ-Verkehrssprecher Gerd Brand, nachdem jener bereits im November deren maroden Zustand angeprangert hatte.

Brand sieht Lungau im Nachteil

Was den Bezirk Tamsweg betrifft, so seien laut Brand im Jahr 2018 etwa 1,25 Millionen Euro für Straßenarbeiten im Lungau budgetiert, obwohl fast zwei Drittel der Landesstraßen einen schlechten oder sehr schlechten Gesamtzustand aufweisen würden. In Prozentzahlen hieße das laut dem Lungauer Chef der Sozialdemokraten: Obwohl knapp 22 Prozent aller maroden Landesstraßen im Bundesland Salzburg durch den Lungau führten, flößen nur elf Prozent der Budgetmittel für den Neu- und Ausbau sowie Instandsetzungsarbeiten in den Bezirk Tamsweg.
Noch stärker benachteiligt als der Lungau werde in dieser Angelegenheit übringens der Pongau; und der Löwenanteil des Straßenbudgets sei für den Flachgau reserviert.

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