So Bio ist das Burgenland
Die süßesten Erdbeeren aus der Region

Verkauft wird u.a. am Brunnenmarkt in Mattersburg.
4Bilder
  • Verkauft wird u.a. am Brunnenmarkt in Mattersburg.
  • Foto: Familie Bogner
  • hochgeladen von Isabella Rameder

Thomas Bogner ist zurecht stolz auf die Qualität und den süßen Geschmack seiner Bio-Erdbeeren.
FORCHTENSTEIN. Seit 1993 produziert der Biohof Thomas E. Bogner herausragende Ananas-Erdbeeren. Aus innerer Überzeugung verzichtet der Hof auf Dünge- und Spritzmittel und steigert mit diesem Vorgehen die Qualität der Früchte. Die Familie hält zusammen. Jeder packt mit an und hat eine Aufgabe im Unternehmen. Bis zu zehn Angestellte werden in der Saison beschäftigt, die – je nach Witterung – Mitte/Ende Mai beginnt und sieben Wochen andauert.

Süß und aromatisch

Die herrlich schmeckenden süß-aromatischen Erdbeeren sind das Markenzeichen des Hofes. Zusätzlich werden frische Kirschen, Fruchtsäfte und Schnäpse angeboten. Verkauft wird auf den betriebseigenen Marktständen, die sich u.a. in Mattersburg, Sooss und Wiener Neustadt befinden und auf diversen Festen in der Region. Es gibt auch einen Ab-Hof-Verkauf, der auf den Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram angekündigt wird.

Zerstörerische Unwetter

Auf die Frage nach der vergangenen Saison seufzt Thomas Bogner. 2019 war nicht das beste Jahr für die heimischen Erdbeerbauern. Verheerende Unwetter zerstörten einen Großteil der Ernte. Ausgerechnet Mitte Mai – zum Start der Saison – wüteten schwere Gewitter im Land. Zentimeterdick lag der Hagel auf den Feldern und beeinträchtigte die Ernte. Zum Glück verändert sich das Bewusstsein der Menschen von Jahr zu Jahr. Viele sind bereit, für frisches Obst aus der Region ein paar Euro mehr zu bezahlen. Sie unterstützen so die Bauern am besten, die den Wetterkapriolen ausgeliefert sind.

Alter Brauch schützt

Auf die Saison 2020 blickt Thomas Bogner mit viel Optimismus. Liebevoll betreut er jetzt schon seine Felder, damit die Jungpflanzen gut verwurzeln können. Um die Ernte zu segnen, hat seine Frau Susi Kräuter gesammelt und zu Kräuterbuschen gebunden. An Maria Himmelfahrt (15. August) wurden diese Kräuterbuschen geweiht. Es ist dies ein altes Ritual, das noch aus der Zeit der Kelten und Germanen stammt. Eine frische Erdbeere und Erdbeerblüten ins Sträußchen gebunden, sollen die zarten Pflänzchen bis ins neue Jahr beschützen und Gesundheit, Wohlstand und Segen über den Hof bringen.

Autor:

Isabella Rameder aus Mattersburg

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.