Weltfrauentag
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Mit einer Fotokunstausstellung und anschließender Podiumsdiskussion wurde in Forchtenstein ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt
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Die Fotokunstausstellung gegen Gewalt an Frauen der burgenländischen Künstlerin Sophie Lesch im Forchtensteiner Achazium soll Mut machen.

FORCHTENSTEIN. "Gewalt an Frauen und Mädchen kommt immer noch vor. Schutz, den Gewaltschutzzentren, Frauenberatungsstellen oder Frauenhäuser bieten, sind wichtige Maßnahmen. Es erfordert großen Mut der Betroffenen, Hilfe zu suchen, aber es erfordert auch Mut, dieses Thema, wie in dieser Ausstellung, öffentlich zu machen. Das macht diese Ausstellung so wichtig im Kampf gegen das Schweigen und Wegsehen,", so Landtagspräsidentin Verena Dunst bei der Eröffnung der Ausstellung anlässlich des internationalen Weltfrauentages am 8. März.

"Betroffenen Frauen Mut machen"

Landtagspräsidentin Verena Dunst, als Landesrätin selbst dafür verantwortlich, dass es in jedem Bezirk im Burgenland eine Frauenberatungsstelle gibt und Initiatorin des ersten Frauenhauses im Burgenland möchte betroffenen Frauen Mut machen. "Ich bin stolz auf die Frauen, die sich trauen, um Hilfe zu bitten und so den ersten Schritt in ein gewaltfreies Leben wagen. Nehmen Sie das flächendeckende Hilfsangebot im Burgenland an und schenken Sie sich und Ihren Kindern eine neue Perspektive und eine gewaltfreie Zukunft!", so die Landtagspräsidentin.

"Besucher zum Nachdenken bringen"

Sophie Lesch, Mitglied des Frauenberatungsvereins Udine, verarbeitet gemeinsam mit den Fotografinnen und Fotografen der Leschly's Fotowerkstatt das Thema "Gewalt an Frauen". "Jeder einzelne fand dabei seinen eigenen emotionalen Zugang und es entstanden sowohl Werke, die unter die Haut gegen als auch solche, die sogar romantisch wirken", so die Künstlerin, die durch die Auseinandersetzung die Besucher berühren und zum Nachdenken bringen möchte.

Podiumsdiskussion über häusliche Gewalt

Ausdrucksstarke Texte zu ausgewählten Werken leiteten die Podiumsdiskussion ein, bei der neben Landtagspräsidentin Verena Dunst die V-Day Oberwart 20-Organisatorin Nina Wallner sowie Sozialpädagogin Julia Renner und Gesundheitspsychologin Julia Pauschenwein (Vertreterinnen des Frauenhauses Burgenland) teilnahmen. Moderiert von Uschi Zezelitsch wurde offen über häusliche Gewalt, die Auswirkungen auf Kinder, richtige Hilfe, das Angebot für betroffene Frauen im Burgenland, Frauenhäuser und Zufluchtsstätten und Herausforderungen der heutigen Zeit diskutiert.

Mit einer Fotokunstausstellung und anschließender Podiumsdiskussion wurde in Forchtenstein ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt
Landtagspräsidentin Verena Dunst möchte betroffenen Frauen Mut machen
Autor:

Doris Pichlbauer aus Mattersburg

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