Commerzialbank Mattersburg
Razzia im Haus eines früheren Mitarbeiters
- Ein früherer Kundenbetreuer und Schaltermitarbeiter der Commerzialbank Mattersburg bekam vor einigen Tagen Besuch der Ermittler.
- Foto: Pichlbauer
- hochgeladen von Doris Pichlbauer
Wie der „Kurier“ in seiner Samstag-Ausgabe schreibt, ist es bei einem ehemaligen Mitarbeiter der Commerzialbank Mattersburg zu einer Hausdurchsuchung gekommen. Gesucht wurden Dateien und Unterlagen sowie Laptops und Handys. Es bestehe der Verdacht der Untreue und Veruntreuung.
MATTERSBURG. Hintergrund der Razzia sind Aussagen von Martin Pucher, der den ehemaligen Bankangestellten beschuldigt, einen Kredit in der Höhe von 500.000 Euro bis 600.000 Euro gewährt zu haben, „obwohl dessen Kreditrahmen bereits massiv überzogen war, was er auch gewusst habe“. Außerdem meinte Pucher im Rahmen der Vernehmung, dass der Mitarbeiter „nicht befugt gewesen war, einen derart hohen Überziehungsrahmen von sich aus – ohne Rücksprache mit dem Vorstand – zu genehmigen“.
- Ex-Bank-Chef Martin Pucher erhebt Vorwürfe gegen den ehemaligen Mitarbeiter wegen einer dubiosen Kreditgewährung.
- Foto: Uchann
- hochgeladen von Christian Uchann
Wie der „Kurier“ weiter berichtet, soll der Kunde am Ende mit bis zu einer Million Euro bei der Commerzialbank in der Kreide gestanden sein. Der Vorstand der Bank soll die „Kreditvergabe samt Überziehung im Nachhinein genehmigt“ haben.
Der ehemalige Mitarbeiter steht außerdem in Verdacht, dass er von den Malversationen von Ex-Banker Pucher zumindest teilweise etwas mitbekommen hat.
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