16.10.2014, 16:06 Uhr

Kinderarmut im Fokus

Volkshilfe-GF Thomas Eminger, Bgm. Ingrid Salamon, Florianihof-Chef Alfred Bandat & Team der Volkshilfe Burgenland (Foto: Volkshilfe)

Heuer wird die Aktion „Kinderzukunft“ und „genießen & helfen“ Bewusstsein zur Armut schaffen.“

MATTERSBURG. Der 17. Oktober ist der Internationale Tag für die Beseitigung von Armut. Die Volkshilfe Burgenland verleiht dem Kampf gegen Armut eine laute Stimme. Bereits zum 6. Mal setzt die Volkshilfe Burgenland landesweit in allen Bezirkshauptstädten ein deutliches Zeichen zur Bekämpfung von Armut.

„Armut ist kein Märchen“

„Armut ist in einem reichen Land wie Österreich kein Schicksal, noch weniger ein Märchen“, sagt Bezirksvorsitzende Bgm. Ingrid Salamon anlässlich des VOLKSHILFE Aktionstages.
In Mattersburg sind in etwa 1.400 Kinder/Jugendliche (18% der 0-17 Jährigen) armutsgefährdet, 750 davon sind dauerhaft, manifest arm.

Florianihof hilft tatkräftig

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Armut spenden acht Burgenländische Gastronomen als Hauptpartner im jeweiligen Bezirk unter dem Motto „genießen und helfen“ den Reinerlös eines gekennzeichneten Mittagstisches für armutsgefährdete Menschen im Burgenland. Im Bezirk gilt der Dank dem Hotel Restaurant Florianihof in Mattersburg.

Hilfe für die Schwächsten

„Der Kampf gegen Armut ist eine Aufgabe, der sich niemand entziehen darf. Es ist eine alte Weisheit, dass man die Qualität einer Gesellschaft daran messen kann, wie sie mit den Schwächsten umgeht.“ Mit diesen Worten bedankt sich Bgm. Ingrid Salamon beim Restaurant Florianihof für die Unterstützung.

Armutsbekämpfung

Es braucht mehr als nur guten Willen, armutsgefährdete Familien, Frauen, Männer und Kinder zu unterstützen und sie aus einer prekären Lebenssituation herauszuführen. „Wenn Österreich das selbst gesteckte Ziel, die Zahl der Armutsgefährdeten bis zum Jahr 2020 um 235.000 Personen zu reduzieren, erreichen will, muss Armutsbekämpfung oberste Priorität werden“, so Landesrätin Verena Dunst.
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