09.10.2017, 08:54 Uhr

Mattersburger SPÖ-KandidatInnen positionieren sich als soziales Korrektiv

SP-Bezirkschef Christian Illedits und die NationalratskandidatInnen des SPÖ Mattersburg-Bezirksteams zeigen sich zuversichtlich. (Foto: Bgld. Landtag / SP)
BAD SAUERBRUNN. Die SPÖ-Bezirkspartei schickt für die Nationalratswahl am 15. Oktober unter Bundesminister Hans-Peter Doskozil vier KandidatInnen ins Rennen.

Für die Ärmsten im Land

Ein Experte in Sachen sozialer Gerechtigkeit von Berufswegen findet sich mit Dr. Roland Fürst auf Listenplatz Nummer drei. Er steht für die Umverteilung von oben nach unten, möchte sich speziell für jene 1,5 Mio. ÖsterreicherInnen einsetzen, die an der Armutsgrenze leben.

Gleichbehandlung

Als SPÖ Frauenvorsitzende in Mattersburg liegt Claudia Schlager die Gleichbehandlung besonders am Herzen. Pünktlich zum Equal Pay Day, jenem Tag, ab dem Frauen im Burgenland ob des Einkommensunterschiedes im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen umsonst arbeiten, setzt sie sich für das Lohntransparenzgesetz ein.

Jugend- und Ausbildung

Als jüngster Kandidat setzt Jürgen Lehrner vor allem auf Ausbildung und Jugendbeschäftigung. Optimierungspotenzial ortet der 25-jährige Marzer insbesondere im Bereich der Lehre. Es gelte das duale Ausbildungsmodell zu attraktiveren und das Zusammenspiel von Privatunternehmen und überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu justieren.

Gesundheit und Pflege

Die Bad Sauerbrunnerin Petra Pahr-Gold pocht vor allem auf die Themen Gesundheit und Pflege. „Es darf keine versicherungsbedingten Unterschiede, keine Medizin zweiter Klasse geben! Die Leistungen müssen daher angeglichen, die Selbstbehalte für Selbständige gestrichen werden.“

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