Stoppt die Raser in der Ruckergasse

Weniger Tempo und mehr Sicherheit fordern die Grünen Bezirksräte Tanja Grossauer-Ristl und Benjamin Kann.
  • Weniger Tempo und mehr Sicherheit fordern die Grünen Bezirksräte Tanja Grossauer-Ristl und Benjamin Kann.
  • Foto: Grüne 12
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MEIDLING. Laut Unfallstatistik der Stadt Wien ist die Ruckergasse ein Unfall-Hotspot in Meidling. Das hat der Grüne Bezirksrat Benjamin Kaan zum Anlass genommen, eine Tempobremse für die Ruckergasse zu fordern.

"Der Straßenzug führt durch ein dichtes Wohngebiet mit sechs Schulen und zwei Kindergärten", so der Bezirkspolitiker. Noch dazu ist die Ruckergasse stark befahren und führt steil bergab. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, beantragte er in der jüngsten Bezirksvertretungssitzung Tempo 30 für den ganzen Straßenzug.

Kaan ist davon überzeugt, dass eine geringere Geschwindigkeit mehr Lebensqualität für die Anrainer bringt.

Besserer Verkehrsfluss

"Die Einführung von der 30er-Zone führt zu mehr Sicherheit dank besserer Sicht, zu kürzeren Bremswegen und weniger gravierenden Unfallfolgen", so der Grüne Bezirksrat.
Auch der Verkehrsfluss sollte durch die geringere Geschwindigkeit verbessert werden. Weniger Stop-and-go-Verkehr wirkt sich auch besser auf die Luftqualität aus, so Kaan.

Wolfgang Zorko (SPÖ), Vorsitzender der Meidlinger Verkehrskommission, weiß, dass die Ruckergasse sicherer ist, als es durch die Statistik den Anschein hat. Denn durch den starken Verkehr käme es zwar oft zu Auffahrunfällen, allerdings bleibe es dabei in den meisten Fällen beim Blechschaden. Zu Unfällen und Gefährdung von Fußgängern soll es bis jetzt nicht gekommen sein.

Trotzdem wird sich die Verkehrskommission den Antrag ansehen und durchdiskutieren. Selbstverständlich werden auch Verkehrsexperten zu Rate gezogen.

"Keine Notwendigkeit"

Absolut gegen Tempo 30 in der ganzen Ruckergasse spricht sich Bezirksvize Michael Dadak (FPÖ) aus. "Schon heute ist es kaum möglich, schneller durch die Gasse zu fahren", so der Bezirkspolitiker.

Er verweist darauf, dass die Straße zwar abschüssig sei, allerdings seien auf rund eineinhalb Kilometern sechs Ampeln. "So kann man hier nur sehr selten einen 50er fahren", so Dadak. Noch langsamer wird man laut Dadak mit der Durchschnittgeschwindigkeit, wenn man bedenkt, dass ein Bus hier langsam durchfährt und bei den Haltestellen stehen bleibt. "Eine 30er-Zone wäre sinnlos und würde nur kosten, ohne etwas zu bringen", ist sich der Bezirksvize sicher.

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