Schweinehotel
Ein saugutes Leben im "Pigolino" bei St. Leonhard am Forst

Mateo, Luisa und Simon mit Papa Franz Gasnarek präsentieren das neue Spielzeug für die Schweine.
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  • Mateo, Luisa und Simon mit Papa Franz Gasnarek präsentieren das neue Spielzeug für die Schweine.
  • hochgeladen von Daniel Butter

Bio-Landwirt Franz Gasnarek eröffnet im Gemeindegebiet von St. Leonhard ein Schweinehotel.

ST. LEONHARD. Im Leben eines Schweines kommt eines Tages die Zeit, wo es geschlachtet und zu Fleischwaren verarbeitet wird. In Zeiten wo Spaltböden und Co. ein viel diskutiertes Thema sind, geht Bio-Landwirt Franz Gasnarek auf seinem Bauernhof im Gemeindegebiet von St. Leonhard einen komplett anderen Weg. Er hat nun das "Hotel Pigolino" eröffnet.

Spielzeug für die Ferkel

"Um den Schweinen ein stressfreies Leben zu ermöglichen, kam mir die Idee, den alten Stadl am Bauernhof zu reaktivieren und gleich gesamte Adaptierungen durchzuführen", so Gasnarek. Auf 700 Quadratmetern können sich bis zu maximal 320 Schweine (aktuell sind es 104 Schweine) mit diversen Spielzeugen austoben, auf Liegeflächen relaxen, und zudem kommen sie in den Genuss von bestem österreichischen Futter – digital aufgerechnet auf das Gewicht der Schweine. Zudem befinden sich mehrere Trinkstellen im Stall, um ein Gedränge zu vermeiden. "Konventionell wird ja vorgeschrieben, dass für jedes Schwein mindestens 0,4 Quadratmeter Platz sein soll. ich schenke meinen Schweinen sogar einen Quadratmeter mehr (1,4 Quadratmeter)", erklärt der Bio-Bauer.

"Einchecken" in das Schweinehotel können die Schweine übrigens ab einem Gewicht von 25 Kilogramm. Danach genießen sie noch einen rund dreimonatigen Aufenthalt bevor es mit dem "Bus" zur nächsten und auch letzten Station in ihrem Leben geht. Mit der Landwirtschaft – es befinden sich unter anderem noch Puten und auch seine Austernpilzfarm am Gelände – an sich hat Gasnarek noch ein größeres Projekt im Sinne. "Ich möchte nachdem alles fertig umgestaltet worden ist, alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür auf meinen Bauernhof einladen", meint der Landwirt.
www.meinbezirk.at/melk

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