Pannenhilfe
Melks "Gelbe Engel" rücken 1.060 Mal zur Sommerszeit aus
- Der ÖAMTC rückte 1.060 Mal zu einer Panne aus.
- Foto: Stefan Badegruber
- hochgeladen von Daniel Butter
ÖAMTC zieht Bilanz über die Sommermonate und über die Corona-Zeit
BEZIRK. Die Sommermonate 2020 waren weltweit von der Corona-Pandemie geprägt. Maßnahmen wie Reisebeschränkungen und verstärkte Arbeit von zu Hause haben auch in Österreich die Mobilität grundlegend verändert. Für die Pannenfahrer des Mobilitätsclubs ÖAMTC waren die Monate Juni, Juli und August dennoch alles andere als geruhsam.
- Gerhard Prantner, ÖAMTC: "Allein auf die Corona-Pandemie ist dieses Minus allerdings nicht zurückzuführen"
- Foto: ÖAMTC
- hochgeladen von Daniel Butter
„Rund 1.060 Einsätze verzeichneten unsere Gelben Engel hier im Bezirk, das sind etwa nur 70 weniger als 2019“, erzählt Gerhard Prantner, ÖAMTC-Stützpunktleiter in Melk, „Niederösterreichweit gingen die Nothilfen, wie auch bundesweit, insgesamt ebenfalls leicht zurück: 33.580 Einsätze bedeuten rund 1.830 weniger als noch im Jahr davor. Das entspricht 550 Einsätzen pro Tag in Niederösterreich.“
"Kälte" für Minus verantwortlich
Im Vergleich zum Sommer 2019 (183.500 Einsätze) ist das ein Rückgang um 4,7 Prozent. "Allein auf die Corona-Pandemie ist dieses Minus allerdings nicht zurückzuführen", weiß Prantner. "Ausschlaggebend war, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder lang andauernde, extrem heiße Perioden gegeben hat. Heuer war dies nicht der Fall." Einen tatsächlich coronabedingten Rückgang der Einsatzzahlen hatte die ÖAMTC-Pannenhilfe hingegen eher vor dem Sommer, während der Phase des Lockdowns, zu verzeichnen.
"Für uns war und ist in diesen Zeiten besonders wichtig, dass wir vielen Menschen aus dem Gesundheitsbereich und anderen wichtigen Berufen helfen konnten, zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen", hält Gerhard Prantner fest. Und: Selbstverständlich wird auch in der ÖAMTC-Pannenhilfe weiterhin alles für den Schutz von Mitgliedern und Mitarbeitern getan.
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